Kfz-Innung Stuttgart bestätigt Führungsspitze

Autor / Redakteur: Christoph Baeuchle / Christoph Baeuchle

Klares Votum für die Führungsspitze der Kfz-Innung Region Stuttgart: Die Delegierten bestätigten auf ihrer Versammlung Obermeister Torsten Treiber einstimmig im Amt.

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Im Amt bestätigt: Torsten Treiber, Obermeister der Kfz-Innung Region Stuttgart.
Im Amt bestätigt: Torsten Treiber, Obermeister der Kfz-Innung Region Stuttgart.
(Foto: Innung)

Die Delegierten der Kfz-Innung Region Stuttgart haben ihren Obermeister Torsten Treiber im Amt bestätigt. Er wird für weitere drei Jahre die Innung mit ihren rund 1.000 Mitgliedsbetrieben und 12.000 Beschäftigten führen.

Alle Wahlen für den Vorstand bestätigten einstimmig zumeist Amtsinhaber. Neu im Team sind Roger Schäufele (Vorsitzender Stuttgart) und Reiner Äckerle (Vorsitzender Rems-Murr-Kreis). Frank Schnierle (Vorsitzende Kreis Esslingen) ist künftig Pressesprecher. Hinzu kommen Markus Klein (Vorsitzender Kreis Ludwigsburg), Adalbert Schmid (Freie Werkstätten), Nico Schreiber (Handelsobmann), Thomas Höfle (Vorsitzender Kreis Böblingen) und Heinrich Krawietz (Berufsbildung).

Führungsspitze der Kfz-Innung Region Stuttgart: (v.li.) Torsten Treiber (Obermeister), Thomas Höfle (stellv. Obermeister) und Christian Reher (Geschäftsführer).
Führungsspitze der Kfz-Innung Region Stuttgart: (v.li.) Torsten Treiber (Obermeister), Thomas Höfle (stellv. Obermeister) und Christian Reher (Geschäftsführer).
(Foto: Innung)

Die Bedeutung der Innung für ihre Mitglieder unterstrich Obermeister Treiber in seiner Ansprache. Zwei Beispiele hob er besonders hervor: das jüngst gegründete Anwaltsnetzwerk, das bei den Versicherungen für Furore sorgt. Und Carglass, das sich gerne als „einzigartiges Netzwerk“ für Glasreparaturen präsentiert, wie Treiber aus einem Pressetext zitierte: Bei 710 Stationen deutschlandweit kann der Obermeister da nur müde lächeln: „Unsere Innung steht allein in der Region Stuttgart schon für knapp 1.000 Betriebe.“

Die Innung sei dabei ein Dienstleister für die Betriebe, die helfe, die Spitzenposition im Wettbewerb zu behaupten: Blaues Meisterschild als Qualitätssiegel, zertifizierte Betriebe als zusätzliche Qualitätsmerkmale (sei es für Oldtimer, sei es für Elektrofahrzeuge), zukunftsgerichtete Ausbildungsinhalte für derzeit rund 2.400 Auszubildende, Kurse, Informationen, Vorträge – die Kraftfahrzeuginnung ist in Zahlen ein mittelständischer Dienstleister für ihre Mitglieder mit einem Jahresumsatz von 1,1 Millionen Euro. Wobei wohlgemerkt „der Grundbeitrag von 51,13 Euro seit 1994 unverändert ist“, so Geschäftsführer Christian Reher.

Die Innung ist auch eine Interessenvertretung, die bei Bedarf die Samthandschuhe auszieht, wenn es um die Interessen ihrer Betriebe geht: So hat sie Anfang des Monats ein Anwaltsnetzwerk gegründet, das dafür sorgen soll, dass Kunden und Betriebe nicht mehr Gefahr laufen, dass Versicherungen einfach Rechnungen kürzen oder Zahlungen verzögern.

Auch die Nachwuchskräfte hat die Innung im Fokus: Seit September 2014 werden Berufsfachschüler und Azubis im Kfz-Technikerhandwerk an den beruflichen Schulen in Ludwigsburg und Backnang zusätzlich fit gemacht für die Wartung, Pflege und Reparatur von Old- und Youngtimern.

„Damit aus diesem Pilotprojekt ein dauerhafter Teil der Ausbildung entwickelt werden kann, sagten Patrick Rollet, Präsident des europäischen Oldtimer-Weltverbands FIVA (Anm. d. Red.: Fédération Internationale des Véhicules Anciens), und Retro-Classics-Chef Herrmann unserer Innung eine nachhaltige finanzielle Unterstützung diese Projektes zu“, berichtete der Obermeister.

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