Jahreshauptversammlung Die Kfz-Innung Unterfranken auf dem Weg in die Zukunft

Von Dipl.-Ing. (FH) Jan Rosenow 2 min Lesedauer

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Auf der Jahreshauptversammlung zeigten sich Obermeister Roland Hoier und Geschäftsführer Michael Frank überzeugt, dass die Innung zukunftsfähig aufgestellt ist. Sogar die Zahl der Auszubildenden wächst in der Region.

Der neue Vorstand der Kfz-Innung Unterfranken macht sich auf den Weg: Obermeister Roland Hoier (Mitte), 1. Stellvertreter Marcus Eisner (links) und 2. Stellvertreter Conny Beständig.(Bild:  Rosenow – VCG)
Der neue Vorstand der Kfz-Innung Unterfranken macht sich auf den Weg: Obermeister Roland Hoier (Mitte), 1. Stellvertreter Marcus Eisner (links) und 2. Stellvertreter Conny Beständig.
(Bild: Rosenow – VCG)

Am 27. Juni trafen sich rund 140 Vertreter von Kfz-Betrieben zur Jahreshauptversammlung der Kfz-Innung Unterfranken in Würzburg. Zu Beginn des Abendprogramms zeigte Obermeister Roland Hoier in seinem Tätigkeitsbericht die beeindruckende Entwicklung auf, die die Innung in den letzten Jahren unter seiner und Geschäftsführer Michael Franks Leitung durchlaufen hat. So blieb die Mitgliederzahl mit derzeit 805 Betrieben stabil. Auch bietet die Interessenvertretung ihren Mitgliedern ein viel reichhaltigeres Programm als früher.

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Bestand der Jahreskalender noch vor wenigen Jahren aus nur zwei Terminen, so bietet die Innung heute über 40 Weiterbildungen, Seminare und andere Events an, die auch rege besucht werden. An der Freistellungsfeier etwa nahmen über 900 Personen teil. Das nächste Highlight im Veranstaltungskalender ist das Jahresforum, das am 28. September 2023 stattfindet. Hierfür konnte Roland Hoier mit dem Kabarettisten Jörg Knör sowie den bekannten Speakern Lutz Herkenrath und Henning Beck hochklassige Referenten gewinnen.

Dritte Erfolgsmeldung: Entgegen dem allgemeinen Nachwuchsmangel konnten die Betriebe im Innungsbezirk die Zahl der Auszubildenden im Kfz-Gewerbe in den letzten Jahren steigern.

Auch Geschäftsführer Michael Frank wartete mit interessanten Zahlen auf. So wurde im angelaufenen Jahr die Satzung der Innung modernisiert und entschlackt. Dabei konnte er die Zahl der Paragraphen von 76 auf 50 verringern – Bürokratieabbau in Deutschland ist also tatsächlich möglich! Der Name der Organisation lautet nun nur noch „Kfz-Innung Unterfranken“ – bislang war das lediglich die Kurzform. Außerdem kann das Wahl- und Stimmrecht von den Mitgliedern nun in Ausnahmefällen auf eine beauftragte Person übertragen werden. Der Vorstand wurde neu strukturiert und umfasst nun neben dem Obermeister nicht mehr zwei gleichberechtigte, sondern einen 1. und einen 2. Stellvertreter.

All diese Änderungen sollen die Innungsarbeit erleichtern und flexibler machen. „Wir haben die Kfz-Innung Unterfranken in den letzten fünf Jahren einer Frischzellenkur unterworfen“, fasste Roland Hoier nicht ohne Stolz zusammen. Und so war auch die Wiederwahl des Obermeisters sowie seines nun 1. Stellvertreters Marcus Eisner nur Formsache. Neuer 2. Stellvertreter wurde Conny Beständig von der Beständig Automobile in Gochsheim.

Außerdem wurden der gesamte Vorstand sowie alle anderen Ehrenämtler und sonstigen Funktionsträger nahezu einstimmig wiedergewählt – ein Zeichen der Zufriedenheit der Mitglieder mit „ihrer“ Innung. Mit Martina Fuss von der Kfz-Werkstatt Fuss gehört nun erstmals auch eine Frau als kooptiertes Mitglied zum Vorstand.

Manche traditionellen Punkte bleiben aber auch in der neuen Zeit im Programm – und das zu Recht. Etwa die Ehrung älterer Berufskollegen mit dem Goldenen Meisterbrief, den es zum 40. und 50. Jubiläum der Meisterprüfung gibt. Abschließend gab Jörg Brückner von der Handwerkskammer den Anwesenden in seinem Vortrag noch einige wichtige Anregungen zum Umgang mit Auszubildenden auf den Weg. Er riet den Betrieben, die Jungmitarbeiter zusätzlich zum Ausbildungsvertrag noch eine Betriebsordnung unterschreiben zu lassen. Denn nur so ließen sich die spezifischen Bedingungen und Anforderungen im jeweiligen Betrieb transparent und rechtssicher regeln und Streit vermeiden. Als Beispiel nannte Brückner beispielsweise die Führung und Kontrolle des Berichtshefts, die Vorschriften zur Handynutzung, die Form der Krankmeldung und Urlaubsbeantragung sowie die Themen Arbeitssicherheit, Überstunden und vieles mehr.

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