Autoglas Würth automatisiert die Steinschlagreparatur

Von Jakob Schreiner 2 min Lesedauer

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Statistisch gesehen hat jeder Pkw alle vier Jahre einen Steinschlag. Würth möchte Kfz-Betriebe dabei unterstützen, dieses Potenzial zu heben. Ein neues, teilautomatisiertes Reparatursystem soll der Schlüssel dafür sein. Es soll die Reparatur einfacher machen und die dafür benötigte Arbeitszeit stark reduzieren.

Der innovative Schritt des neuen Systems ist das automatische Auffüllen von Steinschlagschäden. (Bild:  Würth)
Der innovative Schritt des neuen Systems ist das automatische Auffüllen von Steinschlagschäden.
(Bild: Würth)

Herzstück des neuen Reparatursystems ist ein schwarzer Kasten mit einem Touchscreen und einem roten Spiralschlauch. Das Gerät automatisiert die Druck-Vakuum-Harzbefüllung und bringt so das Füllharz dort in den Steinschlag, wo es hin soll. Hierfür wählt der Anwender auf dem Display anhand eines Beispielbildes die Steinschlagart aus, und die Reparaturbox spielt ihr dafür vorhergesehenes Reparaturprogramm ab. Ein Arbeitsschritt, der bei einer konventionellen Reparaturmethode noch händisch erledigt werden muss.

Der große Vorteil dabei: Während das Gerät arbeitet, muss der Mechaniker nicht mehr am Fahrzeug stehen, sondern kann sich anderen Arbeiten zuwenden. In Summe soll sich so die Arbeitszeit, die der Mechaniker am Fahrzeug ableisten muss, von circa 30 Minuten auf 7 Minuten reduzieren lassen. So sollen sich laut Würth etwa 30 Prozent der Prozesskosten einsparen lassen. Außerdem werde der Reparaturprozess stark vereinfacht und auch ungeübte Anwender ohne viel Vorkenntnisse könnten optimale und gleichbleibende Reparaturergebnisse erzielen.