Kia: Hohes Niveau der Verkäuferausbildung
Kia Motors Deutschland darf ab sofort seine Automobilverkäufer nach dem synchronisierten Verfahren der Gütegemeinschaft Geprüfter Automobilverkäufer (GAV) ausbilden.
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Kia Motors Deutschland ist seit August 2010 berechtigt, Automobilverkäufer nach dem „synchronisierten GAV-Verfahren“ zu qualifizieren und zu prüfen. Demnach absolvieren künftig alle Verkäuferinnen und Verkäufer ein einheitliches Examen, um den Titel „Geprüfte/r Automobilverkäufer/in“ zu erhalten. Unabhängig ist dies davon, ob sie als Berufsanfänger zur Marke kamen, schon seit Jahren für Kia im Verkauf tätig oder als Quereinsteiger zu ihrem neuen Arbeitgeber gestoßen sind.
Die Mitglieder des Zertifizierungskreises der Gütegemeinschaft Geprüfter Automobilverkäufer (GAV), bestehend aus Birgit Behrens (ZDK), Ninja Winter (Audi), Jürgen Bedel (Honda) und Hans-Rüdiger Maus (Citroën), lobten vor allem, dass der Importeur seine Außenorganisation gut in das Verfahren einbinde. Dieser Umstand habe erheblich dazu beigetragen, dass die Handelspartner die Qualifikation frühzeitig akzeptiert hätten.
Kia ist seit September 2009 Mitglied der Gütegemeinschaft GAV. Mit der Zertifizierung ihres synchronisierten GAV-Verfahrens will die Marke ihren Qualitätsanspruch auch bei der Professionalisierung des Verkaufspersonals umsetzen. Die Qualifizierung nach den Regeln der Verbände VDA, VDIK und ZDK fördert nachweislich die Leistungsbereitschaft der Automobilverkäufer, verringert die Fluktuation und erhöht die Kundenzufriedenheit.
Einheitliches Examen für Junioren und alte Hasen
Das synchronisierte GAV-Verfahren fordert, dass alle geprüften Automobilverkäufer ein einheitliches Verfahren zur Verkäuferprüfung durchlaufen. Das bedeutet zum Beispiel, dass auch Juniorverkäufer ihr Zertifikat frühestens 24 Monate nach ihrer Einstellung erwerben können. Außerdem müssen sie Verkaufserfolge nachweisen. Wenn die Juniorverkäufer auch deutlich mehr Trainingstage absolvieren müssen als ihre erfahrenen Kollegen, so müssen die Leistungen der beiden Zielgruppen am Ende im Examen vergleichbar sein.
Das synchronisierte GAV-Verfahren fordert von den Mitgliedern der Gütegemeinschaft zunächst Investitionen. Dennoch erfreut es sich bei Herstellern und Importeuren zunehmender Beliebtheit, weil es Juniorverkäufer länger an die Marke und den ausbildenden Handelsbetrieb bindet.
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