Kia Picanto: Sieht gut aus und kann was

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Kia hat den Cityflitzer um sechs Zentimeter auf nun 3,60 Meter verlängert. Der Radstand wuchs im Vergleich zum Vorgänger um 1,5 Zentimeter. Damit schufen die Entwickler mehr Platz im Innenraum und steigerten gleichzeitig das Kofferraumvolumen um 27 Prozent auf 200 Liter. Bei umgeklappter Rücksitzbank ist der Gepäckraum 870 Liter groß.

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Im Picanto wollten die Kia-Entwickler eine hochwertige Ausstattung und Anmutung mit einem günstigen Kleinwagen kombinieren. Immer mehr Kunden schlössen sich dem Trend an, auf kleinere Autos umzusteigen, erläutert Benny Oeyen, Vice President Marketing & Product Planning bei Kia Motors Europe.

Gleichzeitig erwarteten diese so genannten Downsizing-Kunden dann aber auch einen gewissen Luxus, den sie von ihren bisherigen, größeren Fahrzeugen gewohnt waren. „Wir schließen mit dem Picanto die Lücke zwischen dem Bedarf nach einem Kleinwagen und dem Bedarf nach Luxus“, sagte Oeyen

Berganfahrassistent und beheizbare Sitze

Tatsächlich finden sich in dem Cityflitzer Ausstattungsmerkmale, die man eher von höheren Klassen kennt – wenn auch teilweise in der gehobenen Variante oder gegen Aufpreis. Zu diesen Features zählen beheizbare Sitze, ein Berganfahrassistent oder elektrisch anklappbare Seitenspiegel.

In der Basisausstattung für 8.990 Euro ist der Picanto allerdings recht nackt. Selbst das CD-Radio müssen die Kunden extra bezahlen. Picanto-Käufer, die sparsam fahren wollen, dürfen zudem nicht sparsam mit ihrem Geld umgehen: Das Start-Stopp-System ISG gibt es optional nur für die Top-Ausstattungslinie „Vision“ (ab 11.990 Euro) und nur im Paket mit Klimaautomatik, Sitzheizung, Dämmerungssensor und Nebelscheinwerfern – für insgesamt 760 Euro Aufpreis.

Nimmt man außerdem noch Metallic-Lack dazu und ordert den Fünftürer mit 1,2-Liter-Motor, kostet der dann komplett ausgestattete Kleinwagen 13.940 Euro.

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