Kleinerer Name und größerer Vorstand

Autor / Redakteur: Holger Zietz / Christoph Baeuchle

Die Kfz-Innung Kaiserlautern hat auf ihrer Mitgliederversammlung den Vorstand erweitert. Das hatte einen ganz pragmatischen Grund: Es ist leichter, Beschlüsse zu fassen.

Arno Stübs, Obermeister der Kfz-Innung Kaiserslautern, hat Verstärkung erhalten.
Arno Stübs, Obermeister der Kfz-Innung Kaiserslautern, hat Verstärkung erhalten.
(Foto: Zietz)

Die Kfz-Innung Kaiserlautern hat sich neu aufgestellt: Obermeister Arno Stübs hat in seinem Vorstandsteam Verstärkung bekommen: Die Teilnehmer der Mitgliederversammlung haben Martin Drumm, Sven Nielsen, Kai Müller und Thomas Rös in das Gremium gewählt. Aus persönlichen Gründen stellten sich Frank Müller und Wolfgang Gebert nicht mehr zur Wahl.

Damit setzt sich der Innungsvorstand künftig nicht mehr aus vier, sondern aus sechs Mitgliedern zusammen. Dies hat einen ganz pragmatischen Grund: Aufgrund des kleinen Vorstands konnte das Gremium bislang keine Beschlüsse fassen, sofern ein Mitglied verhindert war. Dies ist nun mit dem sechsköpfigen Vorstand anders.

Führungsteam der Kfz-Innung Kaiserslautern: Helmut Knieriemen (Hauptgeschäftsführer), Martin Drummer, Kai Müller, Sven Nielsen (alle drei wurden neu in den Vorstand gewählt) und Arno Stübs (Obermeister).
Führungsteam der Kfz-Innung Kaiserslautern: Helmut Knieriemen (Hauptgeschäftsführer), Martin Drummer, Kai Müller, Sven Nielsen (alle drei wurden neu in den Vorstand gewählt) und Arno Stübs (Obermeister).
(Foto: Zietz)
Es blieb nicht bei der Vergrößerung des Vorstandes, die Mitglieder votierten auch für einen neuen Namen. Aus der Innung des Kraftfahrzeugmechanikers Handwerks Kaiserslautern wurde die Kfz-Innung Kaiserslautern. Dies ist nicht nur wesentlich kürzer und einprägsamer, sondern auch der Zeit angepasst.

Zudem stand die Gewinnung von Fachkräften auf der Tagesordnung. Wie in zahlreichen anderen Regionen kämpfen auch die Pfälzer Betriebe um geeignete Nachwuchs- und qualifizierte Fachkräfte. Eine Möglichkeit für die Betriebe ergibt sich nun aus der Umstrukturierung der US-Army. Durch deren Neuaufstellung wurden Stellen sowohl innerhalb der Armee als auch zivile Stellen abgebaut.

Statt in die Arbeitslosigkeit zu gehen bieten nun 15 Innungsbetriebe den zivilbeschäftigten Kfz-Mechanikern Betriebspraktika. Dies soll den Fachleuten einen ersten Einblick in die Werkstattwelt geben. Das Gehalt für die US-Mitarbeiter wird für die Dauer des Praktikums in vollem Umfang von der amerikanischen Armee weiter gezahlt.

(ID:43096954)