Auf dem Düsseldorfer Caravan-Salon hat Knaus-Tabbert den Tourer CUV enthüllt. Vom Aufbau her ein Teilintegrierter wirkt er eher wie ein Crossover zwischen Campingbus und Camper-Van.
Knaus hat den Tourer CUV (Caravaning Utility Vehicle) vorgestellt.
(Bild: Knaus)
Die Knaus-Tabbert-Gruppe hat die anhaltenden Lieferkettenprobleme vor allem bei Fiat dazu genutzt, die Ducato-Dominanz im Reisemobil-Portfolio maßgeblich zu reduzieren und die Zusammenarbeit bei den Chassis auf alle relevanten Marken auszudehnen. 13 neue Baureihen auf Basis von Mercedes, Ford, MAN und VW Nutzfahrzeuge sind auf diese Weise innerhalb der vergangenen zwölf Monate entstanden. Eine entsprechende Neuheiten-Flut wurde gerade auf dem Düsseldorfer Caravan-Salon aufgetischt, der bis zum vergangenen Wochenende lief.
Besonders intensiv hat Knaus-Tabbert die Kooperation mit Volkswagen belebt. Im Tourer Van gelang auf knapp 5,90 Meter Länge eine flexible Bad-Bett-Lösung, die bei knappen Abmessungen maximalen Wohnkomfort bietet.
Als Ergänzung feiert eine weitere Bulli-Baureihe in Düsseldorf Premiere, ebenfalls mit einer Weltneuheit an Bord. Knaus spricht bei dem Tourer CUV (Caravaning Utility Vehicle) sogar von einer völlig neuen Fahrzeugkategorie.
Der Neuling präsentiert sich tatsächlich als eine Art Crossover, der von der Bauart her eigentlich ein Teilintegrierter ist, sich beim Fahren aber so handlich und wendig wie ein Campingbus dirigieren lässt, und am Urlaubsort den Wohnkomfort eines Camper-Vans bietet. Möglich macht das ein fast über die gesamte Fahrzeuglänge hochfahrendes Hubdach.
Hubdach schafft Höhe von 2,75 Meter
Mit eingefahrenem Dach ist der Knaus Tourer CUV lediglich 2,13 Meter hoch. Mit aufgestellter Haube sind es dann 2,75 Meter, was im Innenraum ein großzügiges Raumgefühl und eine ordentliche Stehhöhe von durchgängig über 1,90 Meter beschert. Der 5,88 Meter lange Tourer CUV 500 MQ bietet bis zu 4 Schlafplätze, hat eine Diesel-Heizung sowie eine Küche mit Zweiflammkocher, Spüle und 90-Liter-Kompressor-Kühlschrank an Bord und verfügt ebenfalls über die flexible Bad-Bett-Konstruktion mit zusammenfaltbarer Duschkabine.
In unterer Stellung ist die Oberseite der Dusche Teil des quer eingebauten Doppelbetts im Heck. In der oberen Position entstehen auch unter der Brause gut 1,90 Meter Stehhöhe. Die Heckgarage mit Türen rechts und links fasst bis zu 150 Kilogramm.
Günstigeres Schwestermodell geplant
Basis des Bulli-Campers, den es auch als 500 LT mit Vis-à-vis-Sitzgruppe gibt, ist der VW T6 1 in der Einstiegsmotorisierung mit 110 PS und Schaltgetriebe. Gleich zum Start wird der Hubdach-Tourer aber auch als Sondermodell CU Vision in Ascotgrau mit 150-PS-Antrieb, Siebenstufen-DSG und umfangreicher Serienausstattung wie Leichtmetallfelgen, LED-Scheinwerfern, Navi-Infotainment, Rückfahrkamera, Markise sowie komplettem TV-Paket mit Halter und Antenne angeboten.
Preise für den ab März 2023 produzierten Tourer Van nannte Knaus-Tabbert noch nicht, versprach aber für das Sondermodell einen Tarif unter 80.000 Euro. Analog zum Tourer Van soll es auch den Tourer CUV als geringfügig günstigeres Schwestermodell X-Cursion CUV der Einsteigermarke Weinsberg geben.
Für die immer häufiger geäußerten Kundenwünsche nach einem individuellen Outfit hat die Knaus-Tabbert-Gruppe die beiden Submarken K-Design (für Knaus-Modelle) und Own-Line (für Weinsberg) gegründet.
Elektroantrieb mit neuem Range-Extender
Im Gegensatz zu den vielfältigen Neuheiten-Aktivitäten kommt das im Vorjahr präsentierte Projekt eines teilintegrierten E-Reisemobils offensichtlich nur in kleinen Schritten voran, auch wenn es aus der Chefetage heißt, man liege voll im Zeitplan.
In Kooperation mit der HWA Engineering aus Affalterbach – hinter den drei Buchstaben verbirgt sich das Unternehmen von Hans-Werner Aufrecht, Mitbegründer des Mercedes-Haustuners AMG – seien zahlreiche Tests und weitere Entwicklungsschritte wie die Implementierung der Steuer-Software vollzogen worden. Zudem kommt im Knaus E-Power Drive für den 180 kW/245 PS starken Elektromotor jetzt ein neuer Range Extender zum Einsatz.
Anstelle des bisherigen Wankelmotors arbeitet nunmehr ein Dreizylinder-Benziner von Fiat mit 51 kW/70 PS unter der Motorhaube, der primär die Aufgabe hat, die Fahrbatterie aufzuladen, er kann aber auch direkt Strom an den Antriebsmotor liefern. Der ausschließlich elektrisch fahrende Teilintegrierte schafft mit der 35-kWh-Batterie an Bord 90 Kilometer ohne Unterstützung des Range Extenders. Als System-Reichweite gibt Knaus-Tabbert rund 600 Kilometer an. Die Produktion soll innerhalb der kommenden 2 Jahre anlaufen.
Stand: 08.12.2025
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