Die großen Autohändler Deutschlands 2025 Koch-Autogruppe – Klima und Kosten im Blick

Von Julia Mauritz 5 min Lesedauer

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Während sich das neue, nachhaltige Stammhaus in Schwäbisch Hall in der finalen Bauphase befindet, richtet das Familienunternehmen seinen Blick verstärkt auf die Prozesse und Kosten. Bei der Effizienzsteigerung soll die KI einen wichtigen Beitrag leisten.

Das neue VW-Autohaus in Schwäbisch Hall.(Bild:  Koch)
Das neue VW-Autohaus in Schwäbisch Hall.
(Bild: Koch)

Im März 2026 will die Koch-Autogruppe ihren rund fünf Millionen Euro teuren Stammsitz mit seiner beeindruckenden, knapp 80 Meter langen Front an der meistbefahrenen Einfallstraße in Schwäbisch Hall offiziell einweihen: Den ersten Bauabschnitt hatte das Familienunternehmen bereits im Spätsommer abgeschlossen – mit der Inbetriebnahme des neuen VW-Showrooms. Im zweiten Bauabschnitt folgen dann die Dialogannahme und die Auslieferung: „Unsere Mitarbeiter und Kunden haben alle Widrigkeiten mitgetragen, von provisorischen Arbeitsstätten, in denen es reinregnete, über Baulärm bis hin zur einer stark eingeschränkten Parkplatzsituation. Jetzt freuen sich die Mitarbeiter über ihren attraktiven Arbeitsplatz und auch die Kunden nehmen den Neubau positiv an“, schildert Lutz Härterich, der die familiengeführte Handelsgruppe mit seinem Bruder in der vierten Generation operativ leitet.

Beim Neubau hatte die Autohausgruppe großen Wert auf Nachhaltigkeit gelegt: So finden sich beispielsweise Photovoltaikplatten künftig am Stammhaus nicht nur auf dem Dach, sondern auch an der Fassade. Nachhaltigkeit ist für die Geschäftsführer mehr als ein Lippenbekenntnis: „Wenn jeder einen kleinen Beitrag leisten würde, hätten wir insgesamt weniger Probleme“, ist sich Lutz Härterich sicher. Daher verfasst die Koch-Autogruppe auch künftig freiwillig einen Nachhaltigkeitsbericht, kompensiert ihre CO2-Emissionen durch den Erwerb von Klimaschutzzertifikaten und lässt sich alle zwei Jahr als klimaneutrales Autohaus zertifizieren. Pro Tonne CO2 liegen die Kompensationskosten zwischen zwei und vier Euro. In Summe fallen so zwischen 30.000 und 40.000 Euro für eine zweijährige Zertifizierungsperiode an.