Die großen Autohändler Deutschlands 2024 Koch-Autogruppe – Motorräder als Türöffner

Von Julia Mauritz 5 min Lesedauer

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Das Familienunternehmen hat in diesem Jahr sein Motorradgeschäft erfolgreich an den Start gebracht, sein Marktgebiet erweitert und ein großes Bauprojekt begonnen. Da das alles viel kostet, feilt die Koch-Autogruppe intensiv an ihren Prozessen und Strukturen.

Der neu gebaute Seat-, Cupra- und Yamaha-Betrieb in Schwäbisch Hall.(Bild:  Koch-Autogruppe)
Der neu gebaute Seat-, Cupra- und Yamaha-Betrieb in Schwäbisch Hall.
(Bild: Koch-Autogruppe)

Erst im Februar hatte die Koch-Autogruppe in Schwäbisch Hall ihren ersten Motorrad-Betrieb eröffnet, und schon plagen Stefan Härterich, der das Zweiradgeschäft verantwortet, Platzprobleme: Der knapp 400 Quadratmeter große Yamaha-Showroom, der Seat und Cupra im Neubau ergänzt, hat seine Kapazitätsgrenze bereits überschritten. Folglich hat das Autohaus beschlossen, als Lagerfläche für Motorräder und Reifen eine angrenzende Halle zu mieten. „Die Entscheidung, ins Motorradgeschäft einzusteigen und Yamaha-Händler zu werden, war richtig. Unser neues Standbein ist sehr gut angelaufen und wir werden trotz der hohen Initialkosten voraussichtlich noch in diesem Jahr eine schwarze Null schreiben“, freut sich Stefan Härterich. 80 neue Motorräder wollte er im ersten Jahr verkaufen, jetzt werden es voraussichtlich 130.

Als Erfolgsfaktoren wertet der Geschäftsführer neben dem ansprechenden Showroom die Tatsache, dass es ein eigenes Yamaha-Team gibt, und dass in der Werkstatt auch Fahrer anderer Motorradmarken willkommen sind: Rund jeder zweite Kunde fährt ein Zweirad eines anderen Fabrikats. Dazu gesellt sich ein besonderes Serviceangebot: Der Betrieb bietet einen Hol- und Bringservice an bei schlechtem Wetter. Geplant ist zudem ein Einlagerungsservice für die Wintermonate. Der Vorteil für das Autohaus: Es kann größere Reparaturen flexibel einsteuern.