Die großen Autohändler Deutschlands 2025 Koch-Gruppe – Neuwagen als Lokomotive

Von Julia Mauritz 4 min Lesedauer

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Die Berliner Autohausgruppe rundet ihr Markenportfolio mit Polestar nach oben ab und setzt im Gebrauchtwagengeschäft auf eine dreigliedrige Strategie. So soll es gelingen, möglichst viele Kunden abzuholen.

In der Koch-Filiale in Berlin-Moabit ist die Marke Polestar neu hinzugekommen.(Bild:  Koch Gruppe Automobile)
In der Koch-Filiale in Berlin-Moabit ist die Marke Polestar neu hinzugekommen.
(Bild: Koch Gruppe Automobile)

Das Eine tun, ohne das Andere zu lassen: Die Berliner Koch-Gruppe arbeitet seit einigen Jahren konsequent daran, ihre Eigenmarke zu stärken, indem sie ihr Gebrauchtwagengeschäft ausbaut. Doch das heißt nicht, dass das Neuwagengeschäft aus diesem Grund an strategischer Bedeutung verloren hat. Ganz im Gegenteil: „Die Neuwagen bleiben die Lokomotive unserer Gruppe“, unterstreicht der Vorstandvorsitzende Thomas Koch.

Damit der Dampfdruck im Kessel hoch bleibt, hat die Handelsgruppe ihr Portfolio in diesem Jahr um die Geely-Marke Polestar ergänzt. Den bestehenden Polestar-Space in der Berliner Innenstadt, den ein anderer Händler geleitet hatte, führt die Koch-Gruppe dabei nicht fort. Stattdessen ist Polestar Anfang November in den großzügig dimensionierten Koch-Betrieb in Moabit gezogen, in einen rund 500 Quadratmeter großen Showroom. In der ehemaligen, zentral gelegenen BMW-Niederlassung war Koch bislang mit den beiden Marken Volvo und MG sowie mit einem seiner drei Gebrauchtwagen-Stores vertreten.