Great Wall Kommt die China-Marke Wey doch nicht im Agentursystem?

Von Andreas Wehner 2 min Lesedauer

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Eigentlich wollte der chinesische Great-Wall-Konzern schon 2022 die ersten Autos seines Premiumfabrikats Wey ausliefern. Bislang ist aber noch kein Fahrzeug auf einen Endkunden zugelassen. Offenbar erwägt der Hersteller, statt des geplanten Agentursystems doch auf den selektiven Vertrieb zu setzen – und auf ein größeres Netz.

Der Wey Coffee 01 hat eine elektrische Reichweite von 146 Kilometern.(Bild:  Wehner/Vogel Communications Group)
Der Wey Coffee 01 hat eine elektrische Reichweite von 146 Kilometern.
(Bild: Wehner/Vogel Communications Group)

Das chinesische Fabrikat Wey denkt offenbar darüber nach, seine Fahrzeuge anders als geplant in Deutschland doch nicht im Agentursystem zu verkaufen. Wie »kfz-betrieb« aus dem Umfeld des Wey-Vertriebspartners Emil Frey erfahren hat, spricht das Unternehmen gerade mit Great Wall über einen klassischen Importeursvertrag und den Aufbau eines Händlernetzes im selektiven Vertriebssystem. 

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Der Hersteller äußerte sich auf Anfrage von »kfz-betrieb« wage.  „Das Gerücht möchten wir weder bestätigen noch dementieren“, sagte Thiemo Jahnke, Brand & Marketing Director Wey Europe. Es gehe darum, Autos in Deutschland und anderen europäischen Märkten zu verkaufen und den potenziellen Kunden einen möglichst guten Service sowie leichten Zugang zu ihren Fahrzeugen zu gewährleisten. „Letzten Endes werden wir unsere Vertriebsmodelle immer auf die jeweiligen Marktgegebenheiten anpassen“, sagte Jahnke.