Komplettes Sortiment von Normfest

Redakteur: Dipl. Ing. (FH) Konrad Wenz

Normfest hat sich auf die Teile und Materialien spezialisiert, die mit der eigentlichen Reparatur nicht in direktem Zusammenhang stehen.

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Es ist einfach nur ärgerlich: Mal wieder kann eine Reparatur nicht zu Ende gebracht werden. Zwar hat die Werkstatt Zeit, der Monteur das richtige Know-how, die notwendigen Ersatzteile sind vorhanden – aber an die so genannten und vor allem unentbehrlichen C-Teile hat niemand gedacht. Das kann bei der Glasreparatur der Kleber oder bei der Karosseriereparatur die Hohlraumversiegelung sein. Die Liste der für Kfz-Betriebe notwendigen Produkte, die nicht im direkten Zusammenhang mit der eigentlichen Reparatur stehen, kann um mehrere Tausend Positionen erweitert werden.

Die in Velbert ansässige Normfest GmbH hat sich genau auf dieses Produktspektrum für Kfz-Betriebe spezialisiert. Mehr als 11 000 verschiedene Artikel aus den Bereichen Wartung und Inspektion, Windschutzscheibe, Karosseriereparatur, Aufbereitung, DIN- und Normteile, Reifenmontage liefert das Unternehmen an Kfz-Werkstätten. „Wir sind ein Komplettanbieter, das heißt, wir haben alle Produkte, die eine Werkstatt benötigt und verbraucht, in unserem Portfolio“, sagt Marketingleiter Enver Zolj.

Neuer Onlineshop

Derzeit werden die Produkte in Deutschland hauptsächlich durch die 240 Normfest-Außendienstler verkauft. „Wir legen Wert auf eine hohe Beratungskompetenz“, erläutert Zolj die große Außendienstmannschaft. Über 30 000 Kunden besucht sie im 14-tägigen Rhythmus, um sie in ihrem C-Teile-Management zu unterstützen. Bei Bedarf und je nach Größe des Kunden können die Besuche auch in kürzeren Abständen erfolgen. Ein Außendienstler betreut etwa 160 Werkstätten.

Um die Ausbildung von Werkstätten und Außendienstlern kümmern sich bei Normfest Produktmanager. Sie beobachten darüber hinaus die aktuellen technologischen Entwicklungen bei den Normfest-Lieferanten. Dazu treffen sie sich im zweimonatigen Rhythmus mit den Lieferanten und bringen interessante Neuerungen in das so genannte Produktassistentengremium ein. Hier wird entschieden, welche Produkte Normfest künftig ins Programm aufnimmt. Dabei werden auch die Rückmeldungen des Außendienstes beachtet, der wiederum die Wünsche der Werkstätten weitergibt.

Das Velberter Unternehmen hat erkannt, dass das C-Teile-Management trotz der intensiven Unterstützung der Werkstätten durch den Außendienst enorme Kosten verursacht. Von der Bestellung bis zur Zahlung beziffert Normfest die Kosten eines Bestellvorgangs in den Werkstätten auf rund 80 Euro. Deshalb hat sich das Unternehmen zum Ende des vergangenen Jahres entschlossen, seine Produkte auch in einem Onlinekatalog anzubieten. Schon im März 2007 wurde der Onlineshop live geschaltet. Unter der Domain www.normfest-shop.de können die Kunden seitdem rund um die Uhr die Produkte online einkaufen. Bei der Konzipierung des Shops hat Normfest besonderen Wert auf eine einfache Bedienung gelegt. So kann ein Kunde ein Produkt in nur vier Schritten ordern: Anmeldung, Produktauswahl, Kontrolle und Bestellung.

11000 Produkte

Außerdem bietet die Internetplattform schnelle Suchfunktionen, mit denen der Interessent jeden gewünschten Artikel aus den über 11 000 Produkten rasch finden kann. Bis heute haben sich schon etwa 4 700 Kunden auf der Internetseite registriert. Normfest plant, über diesen zweiten Vertriebskanal monatlich 100 000 Euro umzusetzen. „Es gibt Projekte, die das Erreichen dieses Ziels unterstützen“, erläutert Zolj. Beispielsweise baut das Unternehmen derzeit den Barcodebereich weiter aus.

Konrad Wenz

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