Kongress zur überbetrieblichen Ausbildung
Das Forum "Auto und Ausbildung" am 25. Mai in Würzburg beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der sogenannten "überbetrieblichen Ausbildung" (ÜBL) in den Bildungszentren des Handwerks.

Die beiden offiziellen Ausbildungsmagazine für das deutsche Kfz-Gewerbe, »autoFACHMANN« und »autoKAUFMANN«, laden zu ihrem Forum"Auto und Ausbildung" nach Würzburg ein. Der Kongress findet in diesem Jahr am Freitag, den 25. Mai, im Vogel Convention Center (VCC) statt. Er richtet sich an Ausbilder und Lehrer im Kfz-Gewerbe sowie alle, die sich für die berufliche Bildung interessieren. Unterstützt wird die Veranstaltung vom Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK), der die Schirmherrschaft übernommen hat, sowie von den beiden Sponsoren Lucas-Nülle und Exponentia.
Im Mittelpunkt des Programms steht diesmal die dritte Säule im System der beruflichen Bildung: die überbetrieblichen Lehrgänge in den Bildungszentren des Handwerks (ÜBL). Den Keynotevortrag wird Professor Dr. Michael Heister halten. Er ist Leiter der Abteilung „Förderung und Gestaltung der Berufsbildung“ beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BiBB) in Bonn und wird die Rolle der ÜBL im Zusammenspiel mit der betrieblichen und der berufsschulischen Ausbildung beleuchten.
Siegfried Schulz vom Lehrmittelhersteller Lucas-Nülle geht der Frage nach, über welche Hardwareausstattung eine vorbildliche ÜBL der Zukunft verfügen sollte. Außerdem stellt er E-Learning-Programme vor und erklärt, wie diese Form der Wissensvermittlung die überbetriebliche Unterweisung in den Bildungszentren sinnvoll ergänzen kann. Ein Beispiel für eine moderne Form webbasierter Wissensvermittlung ist das neue Tool »autoFACHMANN plus«. Auf dem Kongress wird es genauere Informationen geben, was es mit diesem praktischen Ergänzungsprodukt zum Ausbildungsjournal »autoFACHMANN« auf sich hat.
Innovation im Handwerk
Um Kompetenzzentren als Multiplikatoren für andere ÜBL und ihre Möglichkeiten, Innovationen im Handwerk zu transportieren, dreht sich der Vortrag von Diplom-Ingenieur Bernd Marin. Er befasst sich an der Technischen Universität (TU) Berlin und im Auftrag des BiBB mit diesem Thema.
Praktische Beispiele für gelungene überbetriebliche Unterweisung liefern Rudolf Niessen vom Trainings-Centrum Kraftfahrzeugtechnik (TraCK) in Düren sowie ZDK-Referent Joachim Syha.
Wie das aktuelle Thema Elektromobilität in der praktischen ÜBL-Vermittlung seinen Niederschlag findet, stellt Prof. Matthias Becker vom Berufsbildungsinstitut Arbeit und Technik an der Universität Flensburg dar.
Als letzter inhaltlicher Punkt steht die „ÜBL im Übergangssystem“ auf dem Programm. Manfred Frohn von der Handwerkskammer Aachen stellt dazu das Projekt „Startklar“ als eine Möglichkeit vor, um Fachnachwuchs zu rekrutieren.
Auszeichnung der besten Berufsschule
Den krönenden Abschluss des Kongresses bildet traditionell die Verleihung des AwardsBeste Berufsschule. Die Redaktionen »autoFACHMANN« und »autoKAUFMANN« zeichnen gemeinsam mit ihren Partnern Lucas-Nülle und Exponentia die Berufsschulen aus, die nach Ansicht einer Fachjury am besten mit den Ausbildungsbetrieben, Innungen und den ÜBL zusammenarbeiten.
Die Teilnahmegebühr für den Kongress „Auto und Ausbildung“ beläuft sich pro Person auf 199 Euro (plus Mehrwertsteuer). Wer auch den Abend des 25. Mai noch in Würzburg verbringen möchte, kann den Tag bei einer fränkischen Weinprobe ausklingen lassen (Teilnahmegebühr: 40 Euro).
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