Interview mit dem ZDK-Präsidenten „Es müssen Fahrzeuge unter 20.000 Euro her!“

Von Wolfgang Michel und Doris S. Pfaff 8 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Konsumflaute, neue Vertriebswege, politischer Zickzackkurs bei der E-Mobilität, fehlende Fachkräfte und Transformation des Kfz-Gewerbes: Die Herausforderungen für den im Juni gewählten ZDK-Präsidenten Arne Joswig sind groß. Im Interview erläutert er, wo er seine Schwerpunkte setzt.

Um dem Fachkräftemangel in der Kfz-Branche zu begegnen, braucht es bessere Löhne, betont Joswig.(Bild:  Axel Vogel)
Um dem Fachkräftemangel in der Kfz-Branche zu begegnen, braucht es bessere Löhne, betont Joswig.
(Bild: Axel Vogel)

Herr Joswig, wie sind Sie in den ersten Wochen als ZDK-Präsident unterwegs?

Arne Joswig: Es ging gleich in die Vollen mit Terminen bei Medien, Landesverbänden, der BFC in Northeim und bei Bundesverkehrsminister Dr. Volker Wissing. Den Fototermin zum Licht-Test 2023 habe ich genutzt, um ihn persönlich kennenzulernen und mit ihm aktuelle Branchenthemen zu besprechen. Außerdem sehe ich mir die Strukturen im ZDK genau an und führe Gespräche mit den Abteilungen. Jetzt steht die IAA Mobility in München an, wo wir uns mit einer Veranstaltung zum Thema Nachhaltigkeit in Autohäusern und Kfz-Betrieben präsentieren.