Freie Werkstätten vs. Vertragspartner
Kooperationen statt Konkurrenzkampf
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Immer wieder wird über die Zweiteilung der Kfz-Branche debattiert. Aber nehmen freie Werkstätten und Vertragspartner diese Spaltung überhaupt wahr? Eine aktuelle Umfrage gibt Antworten. Und die sind an mancher Stelle durchaus überraschend.
Unsere Umfrage liefert direkt ein konkretes Beispiel, wie eine vermeintliche Zweiteilung aussieht. Denn wir haben im Rahmen des Branchenindex (BIX), den wir jeden Monat gemeinsam mit der Bank Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (BDK) und der BBE Automotive veröffentlichen, jeweils 100 Vertragspartner und 100 freie Werkstätten befragt, wie sie diese vermeintliche Zweiteilung eigentlich wahrnehmen. 36 Prozent der Autohäuser und 38 Prozent der freien Werkstätten halten diese zumindest in bestimmten Bereichen für spürbar. Die Mehrheit sieht das Thema als „teilweise sichtbar, aber überbewertet“, hat keine klare Meinung oder erlebt es schlicht nicht so und „spürt“ keine wirkliche Trennung. Die überwiegende Mehrheit der Betriebe ist außerdem der Ansicht, dass zumindest teilweise ein gegenseitiges Verständnis zwischen freien und Vertragswerkstätten herrscht.
Bei der Bewertung der Fairness im Wettbewerb zeigen sich beide Lager erstaunlich einig: Sowohl Autohäuser als auch freie Werkstätten bewerten die Situation mit identischen 6,3 von 10 Punkten. Das ist ein solider Wert, der zeigt, dass sich keine Seite systematisch benachteiligt fühlt. Auch bei der Frage nach Benachteiligung in Politik, Verbänden oder Medien sind die Ergebnisse nahezu deckungsgleich: Jeweils 34 Prozent beider Gruppen erleben zumindest gelegentlich eine ungleiche Behandlung. Das spricht dafür, dass beide Seiten ähnliche Erfahrungen machen.
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