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Die Zusammenlegung war für beide gar nicht so schwer. „Wir sind beide Vollblutunternehmer und wollen, dass unsere Firmen gut leben. Wir hängen nicht am Eigentum. Dafür sind wir bereit, auch mal querzudenken“, sagt Koch. Und Arndt ergänzt: „Das geht allerdings nur, wenn man sich dem Partner gegenüber öffnet, auch in puncto Kosten.“
250.000 Euro investiert
Am 21. September hat das Autohaus Friedrichshain seine Tätigkeit an der neuen Adresse aufgenommen. 250.000 Euro hat die Koch-Gruppe in eine neue Werkstatt für Arndt investiert, damit der seine 4.000 Stammkunden weiter gut betreuen kann.
Thomas Arndt hat 50.000 Euro für die Ausstattung beigesteuert. In die neue Verbindung bringt Arndt neben der langjährigen Citroën-Erfahrung auch seine Nutzfahrzeugkompetenz ein.
Beide Unternehmer sind sich einig, dass sie am Standort die Ergebnisse steigern wollen. Gebündelte Kompetenz und ein einheitlicher Auftritt mit gleichen Preisen seien die beste Voraussetzung dafür – statt Intrabrand und sinnloser Werbung gegeneinander.
Die beiden Berliner möchten anderen Händlern Mut machen: „Wenn Sie überleben wollen, und es mit einem Partner besser funktioniert, dann reden Sie miteinander, bevor Sie dazu gezwungen werden.“
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