Suzuki-Rückruf Kraftstoffdämpfe treten aus

Von Niko Ganzer 1 min Lesedauer

Mehrere Hunderttausend Einheiten des Vitara und S-Cross benötigen einen neuen Aktivkohlebehälter. Der steht allerdings erst im kommenden Jahr zur Verfügung.

Bestimmte S-Cross-Modelle müssen – Anfang nächsten Jahres – in die Vertragswerkstatt.(Bild: Suzuki)
Bestimmte S-Cross-Modelle müssen – Anfang nächsten Jahres – in die Vertragswerkstatt.
(Bild: Suzuki)

Suzuki ruft in Europa knapp 416.000 Fahrzeuge vom Typ Vitara und (SX4) S-Cross zurück, davon etwa jedes zehnte in Deutschland. Grund ist ein Problem mit dem EVAP (Evaporative Emission Control System). „Ein Luftspalt im Aktivkohlebehälter kann zum Entweichen von Kraftstoffdämpfen in die Atmosphäre führen“, begründete ein Sprecher des Deutschlandbüros auf Nachfrage die Aktion. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) spricht in seiner Fehlermeldung von „größeren Mengen“.

Der Rückruf mit dem internen Herstellercode „97DQ“ ist auf Modelle mit den Ottomotoren K14C (mit Partikelfilter), K14D und K15C eingegrenzt. Sie liefen zwischen dem 3. September 2019 und 24. Mai 2024 vom Band und müssen für etwa eine Stunde in die Vertragswerkstatt. Dies kann allerdings erst im kommenden Jahr geschehen. „Je nach Verfügbarkeit der notwendigen Ersatzteile gehen wir derzeit von März oder April 2025 aus“, sagte der Sprecher. Gemeint ist der Aktivkohlebehälter, der ausgetauscht wird.

Der Vollzug der Maßnahme ist an einem Eintrag im Garantiesystem ersichtlich. Er lässt sich aber auch nach Eingabe der Fahrgestellnummer im Internet nachvollziehen.

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