Kreisel elektrisiert auch den Hummer

Autor / Redakteur: sp-x / Andreas Wehner

Eigentlich würde man einen Muskelprotz wie Arnold Schwarzenegger in einem durstigen Pick-up oder schnellen Supersportwagen verorten. Der „Terminator“ scheint aber wohl eher auf sauberere Autos abzufahren.

Arnold Schwarzenegger mit dem Hummer H1 von Kreisel Electric.
Arnold Schwarzenegger mit dem Hummer H1 von Kreisel Electric.
(Bild Martin Hesz / Kreisel Electric)

Arnold Schwarzenegger steht auf schwere Autos mit leichten Emissionen. Nach einem Hummer H2 mit Wasserstoff-Antrieb während seiner Amtszeit als Gouverneur von Kalifornien und einer vollelektrischen G-Klasse Anfang des Jahres hat sich der „Terminator“ nun hinter das Steuer des nächsten Elektro-Offroaders gesetzt. Dieser stammt von Kreisel Electric, der gleichen Firma, die auch für die Umrüstung seiner G-Klasse verantwortlich war. Zwei Elektromotoren mit einer Systemleistung von 360 kW/490 PS sollen das 3,3 Tonnen schwere Ungetüm auf 120 km/h beschleunigen. Die Batterien fassen 100 kWh und reichen laut dem Unternehmen für eine Distanz von 300 Kilometer.

Ach ja, eine Serienfertigung des Elektro-Hummer plant Kreisel übrigens nicht. Und auch Schwarzenegger denkt schon größer: „Wenn Kreisel in dem Tempo weitermacht, werde ich von LA schon bald im Elektroflugzeug anreisen“, gab Österreichs muskulösester Polit-Export zu Protokoll. Wir hoffen, im Scherz.

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