Kühlwasserpumpen ohne Demontage prüfen
„Mein Auto wird gelegentlich zu heiß – jetzt gerade aber nicht.“ Diesen Satz kennt bestimmt jede Werkstatt. Ursache könnte die Wasserpumpe sein – doch wie prüfen ohne teuren Ausbau?
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Der Werkzeugspezialist KS Tools bietet jetzt ein Testgerät für mechanische Kühlwasserpumpen. Es besteht im Wesentlichen aus einem Manometer und misst den Druckanstieg im Kühlsystem, der durch die Wasserförderung der Pumpe entsteht. Der Anwender muss die Pumpe zum Testen nicht ausbauen. Das spart Zeit und bei einer eventuellen Fehldiagnose auch Geld.
Aktuelle Wasserpumpen halten zwar deutlich länger als noch vor 20 Jahren. Jedoch setzen die Hersteller mittlerweile fast ausschließlich Pumpenräder aus Kunststoff ein. Diese sind eigentlich deutlich haltbarer und kavitationsbeständiger, können aber durch Beschädigung beispielsweise beim Einbau oder Produktionsfehler einzelne Flügel verlieren oder sich auf der Welle lösen. Dadurch sinkt die Pumpleistung ab. Die Symptome: zeitweises Überhitzen bei Vollast und eine schlechte Heizleistung.
Die Diagnose ist vor allem bei teildefekten Pumpen schwierig, da auch eine defekte Zylinderkopfdichtung oder ein nicht vollständig öffnender Thermostat oder Schmutz im Kühler ähnliche Fehlerbilder verursachen können. Auch ein leicht durchrutschender Keilriemen kann bei konventionell angetrieben Pumpen die Ursache sein.
Schneller Test

Die Prüfung ist recht einfach: Der Monteur schließt das Manometer mit den beiliegenden Adaptern an den kalten Motor an. Die ausführliche Bedienungsanleitung zeigt verschiedene Anschlussmöglichkeiten. Dann startet der Monteur den Motor und vergleicht die Drücke bei verschiedenen Motordrehzahlen. Eine bebilderte Sollwerttabelle mit Schadensdiagnose liegt der Anleitung bei.
„Eine Wasserpumpe auszubauen, ist immer mit viel Aufwand verbunden“, erklärt Ralf Oehmig, Produktmanager bei KS Tools. „Mit unserem neuen Wasserpumpentester kann man sich deshalb viel Arbeit sparen.“ Das achtteilige Set ist für 173 Euro bei KS Tools erhältlich.
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