Polsterreiniger-Test Der Schlechteste ist am teuersten

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Zehn Polsterreiniger haben die Prüforganisation KÜS und die Publikumszeitschrift „Auto Bild“ testen lassen. Die Ergebnisse streuen breit – und zeigen Kfz-Betrieben, welche Reiniger weder zur Fahrzeugaufbereitung noch als Handelsware taugen.

Breite Streuung beim Polsterreiniger-Test: Von maximal 300 Punkten erreichte der Testsieger 288 und der Letztplatzierte 155.(Bild:  KÜS)
Breite Streuung beim Polsterreiniger-Test: Von maximal 300 Punkten erreichte der Testsieger 288 und der Letztplatzierte 155.
(Bild: KÜS)

Es sind größtenteils bekannte Markennamen, deren Polsterreiniger getestet wurden: Dr. Wack, Emma Grün, Koch Chemie, Meguiars, Nigrin, Norauto, Robbyrob, RS1000, Sonax und Swissvax. Acht der zehn Reiniger sind Fertigmischungen, beim Rest handelt es sich um Konzentrate. Das Verhältnis Flüssig- zu Aerosolreiniger lautet 6 zu 4. Der verwendete Testschmutz dürfte bei notorischen Kleckerern tief sitzende Ängste wecken: „Kaffee, Dressing, Pigment/Öl/Milch, Olivenöl/Ruß, Kakao, Haferbrei/Schokolade und Eigelb/Pigment“, wie es die Presseinformation der KÜS verrät.

In den Disziplinen Bedienungsanleitung, Anwendung und Reinigungsleistung waren insgesamt 300 Punkte erreichbar. Mit 288 Punkten und der Benotung „sehr gut“ belegte der A1 Polster-/Alcantara-Reiniger Pro von Dr. Wack den ersten Platz. Auf Platz zwei mit 259 Punkten und der Note „gut“ folgt der Sonax Xtreme Polster- & Alcantara-Reiniger. Als Preis-Leistungs-Sieger darf der Pol Star Textilreiniger von Koch Chemie gelten (251 Punkte, Note „gut“). Alle weiteren Platzierungen enthält die Tabelle.

„Schlechteste Leistung aller Reiniger“

Dem Letztplatzierten widmet die KÜS in ihrer Presseinformation besonderes Augenmerk: „Das extrem teure Swissvax Fabric Textilreiniger-Konzentrat bietet die schlechteste Leistung aller Reiniger im Test. Auch die Farbauffrischung ist äußerst schwach. So kommt es gerade noch zu der Note ,ausreichend'. […] Die Sprühflasche von Swissvax versprüht weder einen Strahl noch einen nutzbaren Schaum, sondern nur ringförmigen, feinen Nebel – für die Polsterreinigung absolut ungeeignet. Zudem tropft es beim Sprühen und sorgt für nasse Hände.“

Zum Ablauf der Tests: Zwei ausgebaute Autositze dienen zur Prüfung der Handhabung und ob Flecken zurückbleiben. Die Reinigungsleistung wird anhand von standardisierten Textilstücken gemessen, die gleichmäßig, weil maschinell, mit den genannten Testschmutzarten beaufschlagt werden. Bei allen Textilstücken wird zweimal der Weißgrad gemessen – einmal vor und einmal nach dem Reinigen. Der Differenzwert wird als Maß für die Reinigungswirkung herangezogen.

 

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