Die großen Autohändler Deutschlands 2025 Kuhn+Witte – Vernetzter handeln

Von Julia Mauritz 4 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Nach dem Ausbau ihres Pkw-Markenportfolios und dem Start einer eigenen Gebrauchtwagenmarke lenkt die Jesteburger Autohausgruppe ihren strategischen Fokus nun darauf, Synergien zwischen ihren vielfältigen Geschäftsfeldern stärker zu heben.

Das Audi-Terminal von Kuhn+Witte in Fleestedt.(Bild:  Kuhn+Witte)
Das Audi-Terminal von Kuhn+Witte in Fleestedt.
(Bild: Kuhn+Witte)

Den strategischen Kompass beibehalten und diverse Stellschrauben neu justieren: Mit dieser Strategie will die Jesteburger Autohandelsgruppe Kuhn+Witte durch das aufgewühlte Wasser navigieren, das den gesamten deutschen Autohandel aktuell vor große Herausforderungen stellt. Das inkludiert weit mehr als einen genauen Blick auf die Kosten und Kanäle, in die Geld investiert wird. Oliver Bohn, der sich die Geschäftsführung mit Jan Rommel teilt, erläutert, was er darunter versteht: „Wir wollen nicht an unseren Grundfesten rütteln und unser Fundament in Frage stellen, aber es ist wichtig, sich an die veränderten Gegebenheiten anzupassen.“

Als Beispiel nennen die beiden Geschäftsführer die strategische Entscheidung, sich im Markt als ganzheitlicher Mobilitätsanbieter zu positionieren. 2022 hatte die Handelsgruppe mit „Mobile Freizeit“ zu diesem Zweck eigens ein neues Standbein aus der Taufe gehoben: Kuhn+Witte eröffnete in jenem Jahr erst ein E-Bike-Geschäft in Jesteburg und dann einen Roller-Store in Buchholz. Darüber hinaus stieg die Handelsgruppe in die Wohnmobilvermietung ein.