Reifen Kumho baut erste europäische Reifenwerk

Von Malika Matkarimova 1 min Lesedauer

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Bisher fehlte dem koreanischen Reifenhersteller eine Produktionsbasis in Europa. Das ändert sich mit dem neuen Werk in Opole, das Liefersicherheit und Wettbewerbsfähigkeit für den europäischen Markt verbessern soll.

Die neue europäische Fabrik in Opole soll vorbehaltlich der behördlichen Genehmigung im August 2028 den Betrieb aufnehmen. Das Bild zeigt das Entrwicklungszentrum von Kumho in Südkorea.(Bild:  Kumho Tire)
Die neue europäische Fabrik in Opole soll vorbehaltlich der behördlichen Genehmigung im August 2028 den Betrieb aufnehmen. Das Bild zeigt das Entrwicklungszentrum von Kumho in Südkorea.
(Bild: Kumho Tire)

Der koreanische Reifenhersteller Kumho Tire errichtet seine erste europäische Produktionsstätte. Nach Aussagen des Unternehmens wurden mehrere europäische Standorte evaluiert. Aufgrund logistischer Vorteile, qualifizierter Arbeitskräfte sowie staatlicher Fördermittel habe sich der Hersteller für Opole in Polen entschieden. In der ersten Ausbaustufe plant Kumho eine Jahreskapazität von sechs Millionen Reifen bei einer Investition von 587 Millionen US-Dollar. Europa stehe für rund 25 Prozent des weltweiten Reifenverbrauchs und sei damit strategisch wichtig. 2024 machten die europäischen Verkäufe laut Kumho etwa 26,6 Prozent des Gesamtumsatzes aus. Die Inbetriebnahme ist für August 2028 vorgesehen

Durch die lokale Produktion will der Hersteller seine Position im Erstausrüstungsgeschäft stärken. Europa habe einen Anteil von rund 17 Prozent am globalen OE-Markt für Reifen und sei Heimat vieler Premium-Automobilhersteller. Bisher fehlte Kumho eine eigene Produktionsbasis in Europa, was Liefersicherheit und Wettbewerbsfähigkeit bei Lieferzeiten eingeschränkt habe. Das neue Werk soll die Reaktionsfähigkeit im OE-Geschäft steigern und Kooperationen mit Automobilherstellern erleichtern.

Parallel dazu plant Kumho Tire den Bau eines weiteren Werks im koreanischen Hampyeong mit einer Jahreskapazität von 5,3 Millionen Reifen. Die Fertigstellung ist bis Ende 2027 vorgesehen. Mit den Standorten in Asien, Europa und Nordamerika baue der Hersteller ein integriertes Produktionsnetzwerk auf.

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