Kundenbindung à la carte
Das Autohaus Köstner setzt seit über einem Jahr eine Kundenkarte ein. Von den Prämienpunkten, die nach jedem Werkstattaufenthalt gutgeschrieben werden, profitieren besonders die Fahrer älterer Gebrauchtwagen.
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Vor eineinhalb Jahren hat sich Patrick Köstner, Geschäftsführer des Autohauses Köstner in Neustadt a. d. Aisch, für das System der Firma Smartloyalty entschieden und eine Kundenkarte mit dem Namen Köstner-Card eingeführt. Für die neue Chipkarte hat das Autohaus seine Kundendaten aus dem Dealer-Management-System an Smartloyalty weitergeleitet. Dank dieses einmaligen Transfers können die Mitarbeiter des Autohauses ihren Stammkunden binnen fünf Minuten die Köstner-Cards aushändigen.
Servicetreue wird belohnt
Wer die Köstner-Card hat, kann bei jedem Teile- oder Zubehörkauf und für jede Serviceleistung Punkte sammeln. Die Anzahl der Punkte ist abhängig von der Rechnungshöhe und vom Fahrzeugalter. Je älter das Fahrzeug ist, umso mehr Punkte werden pro Rechnung auf der Kundenkarte gutgeschrieben. So gibt es beispielweise für ein Fahrzeug bis zu zwei Jahren die einfache Punktzahl und für ein Fahrzeug, das zehn Jahre oder älter ist, die fünffache Punktzahl. Die Prämien reichen von der Räderwäsche (fünf Sammelpunkte) bis zu einem Gutschein von 100 Euro für den Kundendienst (80 Sammelpunkte).
Patrick Köstner will auch für Fahrer von betagten Autos der bevorzugte Servicepartner bleiben. Knapp 60 Prozent der Kundenfahrzeuge in seinem Bestand sind über sechs Jahre alt. Daher legt er besonderes Augenmerk auf wettbewerbsfähige Serviceangebote und zeitwertgerechte Reparatur, um die Auslastung der Werkstatt langfristig zu sichern.
250 Köstner-Cards sind im Umlauf. Das entspricht etwa einem Viertel der Stammkunden. Empfangsdame Christine Salomon erklärt die Vorzüge der kostenlosen Kundenkarte. Doch sie gibt sie nur aus, wenn der Kunde sie ausdrücklich verlangt. „Der Kunde muss die Karte haben wollen“, erklärt Patrick Köstner.
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