Fahrzeugvernetzung Kundenbindung per OBD-Dongle

Von Steffen Dominsky

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Was Autobauern recht ist, sollte freien Händlern und Werkstätten billig sein: die digitale Vernetzung zwischen ihnen, Fahrzeugen und deren Haltern mithilfe sogenannter OBD-Dongles.

Mithilfe sogenannter OBD-Dongles können sich Halter und Fahrzeuge digital vernetzen.(Bild:  Continental)
Mithilfe sogenannter OBD-Dongles können sich Halter und Fahrzeuge digital vernetzen.
(Bild: Continental)

Sie kamen und sie gingen. Bei so mancher Erfindung passt besagter Spruch wie ein menschliches Hinterteil auf einen Eimer. Dazu zählen auch Werkstatt-Fahrzeug-Portale bzw. die digitale Verknüpfung zwischen beiden mithilfe sogenannter „Dongles“, die man in der Diagnosebuchse („OBD-Dose“) des Fahrzeuges platziert.

Prominentestes Beispiel dafür, dass es gar nicht so leicht ist, solch eine Verbindung flächendeckend einzuführen, ist Bosch. Genauer gesagt das vor zehn Jahren ins Leben gerufene Gemeinschaftsunternehmen „Drivelog“. Das entsprechende Portal ergänzte ab 2015 „Drivelog Connect“, ein OBD-Dongle samt App. Er sollte dem Konzept der Werkstatt-Kundenfahrzeug-Vernetzung echten Drive geben. Doch auch ihm gelang es nicht, die zu geringe Akzeptanz seitens der Kunden zu forcieren. 2018 zog Bosch den Stecker.