Kundenzufriedenheit: Billige Autos machen glücklicher

Autor / Redakteur: SP-X/hh / Jens Rehberg

Luxusautos allein machen nicht glücklich. Viele Kleinwagenfahrer sind deutlich zufriedener mit ihrem Wagen und dem Kundenservice als die Besitzer von Premiummodellen.

Besitzer von Premiumfahrzeugen sind nicht automatisch zufriedener mit ihrem Fahrzeug als Halter billiger Kleinstwagen. Das zeigt erneut eine Kundenbefragung des ADAC. Wie schon in den vergangenen fünf Jahren schnitt auch 2010 Subaru am besten ab. Die Befragten gaben der japanischen Allradmarke im Schnitt die Schulnote 1,22. Auf Rang zwei folgt Lexus mit 1,37. Auch wenn der edle Toyota-Ableger in Sachen Absatz meilenweit hinter den deutschen Premium-Herstellern zurückbleibt, ist das stark serviceorientierte Vertriebskonzept aus Kundensicht offenbar erfolgreich. Den dritten Platz belegt mit Mitsubishi ebenfalls eine japanische Marke. Der mittlerweile zum Nischenanbieter mutierte Hersteller erhielt eine 1,39.

Auf den weiteren Plätzen sind viele Hersteller preiswerter Fahrzeuge zu finden. Die Billigmarke Dacia kommt mit einer 1,44 auf den fünften Rang, Toyota und Daihatsu erreichen Platz acht und neun mit den Noten 1,51 beziehungsweise 1,55.

Die Ergebnisse der Analyse im Detail finden Sie rechts neben diesem Beitrag.

BMW vor Porsche, Audi und Mercedes

Die beste deutsche Marke taucht mit BMW erst auf Rang zehn auf. Die Münchner erhalten die Note 1,56 und landen damit vor Porsche mit 1,60, Audi mit 1,63 und Mercedes-Benz mit 1,69. Der ADAC führt das nur mittelmäßige Abschneiden der teuren Premiummarken auch auf das hohe Anspruchsdenken der Kunden zurück. Fahrer billiger Autos seien möglicherweise leichter zufriedenzustellen.

Allerdings landen auch die deutschen Volumenmarken nur im Mittelfeld. Opel und Ford teilen sich Platz 27 mit der Note 1,83, VW erhält eine 1,84 und landet auf dem 30. Rang. Am Schluss des Feldes von insgesamt 35 Marken findet sich Renault mit einer 2,46.

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