Kurt Kröger an der Spitze der Techno
Auf der Gesellschafterversammlung Anfang November in Hamburg gab Volker Borkowski seinen Rücktritt als Aufsichtsrat der Techno bekannt. Sein Nachfolger ist Kurt Kröger von der Dello-Gruppe.
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Kurt Kröger ist neuer Aufsichtsratsvorsitzender der Techno-Einkauf Verwaltungsgesellschaft mbH. Der geschäftsführende Gesellschafter der Dello-Gruppe löst Volker Borkowski ab, der ab 1. Dezember die Geschäftsführung der Mahag-Gruppe übernimmt. Borkowski war zuvor Vorstandssprecher der Augsburger Handelsgruppe AVAG. Seinen Rücktritt erklärte Borkowski auf der letzten Gesellschafterversammlung der Techno Anfang November in Hamburg, die unter dem Motto „Netzwerk mit Mehrwert“ stand.
Netzwerke im Aftersales-Geschäft seien notwendig, um auf die derzeit sinkenden Pkw-Neuzulassungen und Margen reagieren zu können, sagte Techno-Geschäftsführer Alexander Götzenberger. Die Techno mit Sitz in Norderstedt ist nach eigenen Angaben mit rund 150 Gesellschaftern der größte Einkaufsverbund für fabrikatsgebundene Autohäuser in Deutschland.
Techno will die Eigenmarke Tecar stärken
Ein Beispiel für ein erfolgreiches Netzwerk ist laut Götzenberger die Tecar International. „Die Stärkung der Eigenmarke Tecar – auch über soziale Netzwerke wie Youtube und Facebook – ist eines der wichtigsten Ziele für die kommende Zeit“, betonte der Geschäftsführer. Als weiteres Netzwerk nannte Götzenberger das „Techno-Premium-Programm“, das seit dem Start Ende 2010 ein Umsatzwachstum von über sechs Prozent verbuche.
Über die wirtschaftliche Entwicklung der Einkaufsgesellschaft berichtete Techno-Geschäftsführer Dietmar Scheck. Er sagte, „dass die Umsatzsteigerung der Techno in den Jahren 2008 bis 2011 nicht auf einer nennenswerten Zunahme an Gesellschaftern beruht, sondern auf ein deutliches Umsatzwachstum pro Gesellschafter von durchschnittlich 25 Prozent“.
Einem voraussichtlich negativen Umsatzergebnis im Jahr 2012 stehe ein positives Geschäftsergebnis von etwa 17 Prozent gegenüber, prognostizierte Scheck und erläuterte: „Dies resultiert unter anderem aus steigenden Dividenden der Tochter- und Beteiligungsunternehmen der Techno-Gruppe.“
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