Ehrung Kurt Kröger erhält posthum den „Executive Circle Award 2025“

Von Wolfgang Michel 14 min Lesedauer

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»kfz-betrieb« hat Kurt Kröger posthum mit dem „Executive Circle Award 2025“ für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Als geschäftsführender Gesellschafter hat er die Hamburger Dello-Gruppe in vier Jahrzehnten zur heutigen Größe entwickelt.

Den „Executive Circle Award“ für sein Lebenswerk erhielt 2025 der frühere geschäftsführende Gesellschafter der Dello-Gruppe, Kurt Kröger – posthum. »kfz-betrieb«-Chefredakteur Wolfgang Michel übergab die Auszeichnung im Rahmen des Executive Circles – dem exklusiven Forum für die großen Autohändler Deutschlands – an die Ehefrau Elke Kröger sowie den jetzigen geschäftsführenden Gesellschafter Björn Heilmann.(Bild:  Stefan Bausewein)
Den „Executive Circle Award“ für sein Lebenswerk erhielt 2025 der frühere geschäftsführende Gesellschafter der Dello-Gruppe, Kurt Kröger – posthum. »kfz-betrieb«-Chefredakteur Wolfgang Michel übergab die Auszeichnung im Rahmen des Executive Circles – dem exklusiven Forum für die großen Autohändler Deutschlands – an die Ehefrau Elke Kröger sowie den jetzigen geschäftsführenden Gesellschafter Björn Heilmann.
(Bild: Stefan Bausewein)

Der diesjährige Preisträger erblickte am 11. Mai 1937 in der Hansestadt Bremen das Licht der Welt. Zu diesem Zeitpunkt gab es in einer anderen Hansestadt Deutschlands seit 39 Jahren ein Autohaus, das in den knapp vierzig Jahren seines Bestehens bereits über 25.000 Opel verkauft hatte. Es sollte 50 Jahre dauern, bis der Preisträger die Geschichte dieses Unternehmens maßgeblich beeinflusste. Dazu später mehr.

Kurt Kröger wuchs während des Zweiten Weltkriegs sowie der Nachkriegszeit als Einzelkind auf. Sein Vater Heinrich Friedrich Karl war Beamter. Die Mutter Minna Marie kümmerte sich um Familie und Haushalt. Von März 1940 bis April 1945 flogen die Alliierten über 170 Luftangriffe auf Bremen. In dieser Zeit verbrachte die Familie viele Stunden und Nächte im Bunker. Nach dem Krieg wurde für den achtjährigen Sohn und seine Freunde die Straße zwischen Kriegsruinen und Trümmergrundstücken zum „Spielplatz“. Aus dieser Zeit stammt folgende Anekdote: Die Kinder haben mit Holzstöcken gegeneinander gefochten. Um möglichst wenige Treffer zu bekommen, haben die „Bremer Musketiere“ die Spitzen ihrer selbst gebastelten Holzschwerter vor jedem Kampf in einen Hundehaufen gesteckt.