Jaguar-Rückruf Ladestandsbegrenzung für den I-Pace

Von Niko Ganzer 1 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Bei über 29.000 Elektro-SUVs kann ein interner Zellfehler im Hochvoltbatteriepaket weiterhin zu Kurzschluss und Brand führen. Eine finale Lösung des Problems gibt es noch nicht.

Wegen des immer noch nicht gelösten Batterieproblems beim I-Pace muss nun als vorläufige Maßnahme zusätzliche Software installiert werden. (Bild:  Jaguar Land Rover)
Wegen des immer noch nicht gelösten Batterieproblems beim I-Pace muss nun als vorläufige Maßnahme zusätzliche Software installiert werden.
(Bild: Jaguar Land Rover)

JLR muss eine weitere Maßnahme für den Jaguar I-Pace wegen eines fortbestehenden Brandrisikos im Hochvoltbatteriepaket durchführen. Wie eine Sprecherin von Jaguar Land Rover Deutschland auf Anfrage bestätigte, sind weltweit etwas über 29.000 Elektro-SUVs der Modelljahre 2019 bis 2021 von einem neuen Rückruf betroffen. Etwa die Hälfte der Stromer befinde sich in der EU; in Deutschland seien es 1.350.

Auch nach Durchführung früherer Rückrufe mit den Aktionscodes „H471“, „H459“ und „H441“ besteht laut Behördenmeldungen aus dem Ausland immer noch die Möglichkeit von internen Kurzschlüssen in der von LG aus Polen zugelieferten HV-Batterie, die eine thermische Überlastung bis hin zu Rauchentwicklung oder Fahrzeugbrand auslösen. „Brandereignisse sind äußerst selten und werden von mehreren Stellen im Detail untersucht, um die genaue Ursache zu bestimmen“, sagte die Sprecherin.

Dem Zitat ist zu entnehmen, dass der Hersteller noch keine finale Lösung für das Problem hat. Als „Zwischenreparatur“ werde eine Software in den Fahrzeugen installiert, die den maximalen Ladezustand auf 90 Prozent beschränkt, kündigte die Sprecherin an. Die diesmal unter dem internen Aktionscode „H570“ laufende Aktualisierung dauert nach ihren Worten etwa 20 Minuten. Die finale Abhilfemaßnahme wird dann nach unseren Infos die Kennung „H572“ haben.

Markenmonitor 2025

»kfz-betrieb«-Dossier

Vertriebsnetze – Gute Stimmung, schlechte Stimmung

Der Markenmonitor 2025 beleuchtet, wie zufrieden der Handel mit 28 Marken ist.
(Bildquelle: VCG)

Seat und Cupra sind top, Citroën ist das Schlusslicht im diesjährigen Markenmonitor des Instituts für Automobilwirtschaft (IfA). Nur warum ist das so? Gibt es Entwicklungspotenzial und wie schätzt die Branche die Fabrikate ein? Um Antworten zu geben, hat »kfz-betrieb« die Markenmonitor-Daten durchgesehen, komprimiert und durch Grafiken anschaulich aufbereitet. Dadurch ist ein Kompendium entstanden, das die Gemütslage des Handels in 28 Vertriebsnetzen durchleuchtet und auf den Punkt bringt. Die Ergebnisse finden Abonnenten im Online-Dossier Markenmonitor 2025.

(ID:50801764)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung