Audi-Rückrufe Ladestopp für PHEV und Ölverlust beim Q5

Von Niko Ganzer 1 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Die Teilzeitstromer vom Typ Q7, Q8 und A8 benötigen wegen erhöhter Brandgefahr ein Softwareupdate. Am Zylinderkopf des kleinen Bruders ohne Steckeranschluss kann Schmierstoff austreten. Da letztere Aktion bereits seit Mai läuft, dürfte ein Gutteil der SUVs schon repariert sein.

Der Rückruf neuerer Q5 unter der Kennung „15ZK“ läuft bereits seit einigen Monaten.(Bild:  Audi AG)
Der Rückruf neuerer Q5 unter der Kennung „15ZK“ läuft bereits seit einigen Monaten.
(Bild: Audi AG)

Ein Rückruf für den Audi Q5 (Sportback) datiert bereits aus dem Mai. Unter dem Aktionscode „15ZK“ überprüfen die Vertragsbetriebe seither die Schrauben des Zylinderkopfdeckels – weltweit bei über 132.000 SUVs. Zwischen dem 17. August 2020 und 23. August 2024 wurden sie in der Produktion unter Umständen unzureichend angezogen. Die Folge: Erhöhte Brandgefahr, weil Motoröl austreten und mit heißen Bauteilen in Berührung kommen kann.

Laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) ist der Rückruf hierzulande für rund 6.000 Halter relevant. Auf welche Motorisierung er eingegrenzt ist, geht aus der Behördenmeldung nicht hervor. Auch Audi hat sich hierzu bislang auf Anfrage nicht geäußert. Es dürfte sich aber um den Zweiliter-Otto (EA888) handeln. Sollten die Werkstattmitarbeiter Schrauben tauschen müssen, kann die Reparatur laut Kundenanschreiben bis zu zwei Stunden dauern. In der Mitteilung ergeht auch der Hinweis, dass das Fahrzeug sofort sicher abgestellt werden sollte, wenn Rauchbildung im Motorraum auftritt.

Erhöhte Brandgefahr

Auch der neue Audi-Rückruf „93QQ“ ist mit einer Bitte an die Adressaten verbunden: Halter einiger Plug-in-Hybride (PHEV) vom Typ Q7, Q8 und A8 sollen ihr Auto vorerst nicht extern laden und die Fahrmodi, welche die Hochvoltbatterie aufladen oder den Ladezustand konstant halten, nicht mehr verwenden. Dies gilt bis zur Durchführung eines Softwareupdates für das Steuergerät der HV-Batterie.

Wie schon Anfang des Jahres bei anderen Baureihen, ist bis zur Abhilfemaßnahme die Brandgefahr während des Ladevorgangs erhöht. Die Aktion ist noch nicht vom KBA veröffentlicht, womit auch noch keine Stückzahlangabe für den Heimatmarkt vorliegt. Weltweit sind wohl um die 18.500 Einheiten der Modelljahre 2021 bis 2024 (A8 bis 2026) betroffen.

(ID:50595616)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung