Landesverband Rheinland-Pfalz muss warten
Überraschend hat die Delegierten-Versammlung des Landesverbandes Rheinland die Fusion mit der Pfalz aufgeschoben. Die notwenige Dreiviertel-Mehrheit kam nicht zustande.
Die Delegiertenversammlung des Landesverbandes Rheinland hat am Dienstag überraschend die Fusion mit dem Landesverband Pfalz gestoppt. Die dafür notwendige Satzungsänderung erhielt nicht die erforderliche Dreiviertel-Mehrheit der Delegiertenstimmen.
Eigentlich sollte die Fusion mit dem Landesverband Pfalz auf der Delegiertenversammlung in Stromberg bei Mainz nur noch Formsache sein. Im Vorfeld hatten sich die Verbandsgremien klar für die Fusion mit dem Schwesterverband Pfalz ausgesprochen. Am Dienstag waren dann aber zu einigen Punkten des Fusionsfahrplans neue Fragen aufgetaucht. Über die genauen Ursachen wurde zunächst Stillschweigen vereinbar.
In der Abstimmung über die Satzungsänderung, den Landesverband auf das ganze Bundesland auszudehnen, gaben dann allerdings nur gut 60 Prozent der Delegierten der Satzungsänderung ihre Stimme. In der anschließenden Diskussion erklärten sie dennoch ausnahmslos ihre Zustimmung zu der geplanten Fusion. Im Bundesland Rheinland-Pfalz herrscht die bundesweit einmalige Situation, dass dort noch zwei Landesverbände die Interessen des Kfz-Gewerbes vertreten.
Entsprechend der grundsätzlichen Zustimmung erhielt die Vorstandschaft um Wolfgang Witsch den Auftrag, die Fusion trotz der verfehlten Mehrheit zügig weiter zu verfolgen und die strittigen Punkte zu klären. In wenigen Wochen soll über die Satzungsänderung erneut abgestimmt werden. Der Landesverband Pfalz hatte schon vor einiger Zeit den Weg freigemacht für den Zusammenschluss.
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