China-Marke BYDs Deutschland-Chef muss gehen

Von Andreas Wehner 1 min Lesedauer

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Lars Pauly und der BYD-Importeur Hedin Electric Mobility gehen künftig getrennte Wege. Der bisherige CEO verlässt das Unternehmen mit sofortiger Wirkung wegen „unterschiedlicher Auffassungen über die strategische Ausrichtung“. Einen Nachfolger gibt es noch nicht.

Lars Pauly wollte BYD in Deutschland zum ernst zu nehmenden Volumenanbieter machen.(Bild:  Hedin Mobility Group)
Lars Pauly wollte BYD in Deutschland zum ernst zu nehmenden Volumenanbieter machen.
(Bild: Hedin Mobility Group)

Lars Pauly ist nicht länger Chef des BYD-Importeurs Hedin Electric Mobility. Wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte, verlasse der Manager das Unternehmen „aufgrund unterschiedlicher Auffassungen über die strategische Ausrichtung“ im gegenseitigen Einvernehmen mit sofortiger Wirkung.

Paulys Aufgaben übernimmt den Angaben zufolge interimsmäßig Marcus Larsson, der amtierenden Co-CEO der Hedin Electric Mobility GmbH. Ein Nachfolger werde zeitnah ernannt, heißt es.

Pauly stand seit Oktober 2022 an der Spitze von Hedin Electric Mobility und verantwortete den Markteintritt des chinesischen Elektroauto-Spezialisten BYD in Deutschland. Pauly arbeitete zuvor lange Zeit für Mercedes-Benz beziehungsweise für die frühere Daimler AG. Dort war er unter anderem für den Aufbau der Vertriebsorganisationen in China und Südostasien sowohl für Pkw als auch für Nutzfahrzeuge verantwortlich. Darüber hinaus leitete er eine Mercedes-Benz Niederlassung in Deutschland. Bevor er zu BYD wechselte, war er bei Mercedes-Benz Vans für alle nationalen Vertriebsorganisationen in der Region „Overseas“ verantwortlich.

BYD startete zum Jahreswechsel auf dem deutschen Markt. Das Unternehmen arbeitet mit sieben Händlergruppen zusammen, die jeweils ein Vertriebsgebiet betreuen. Ein weiteres übernahm Hedin selbst. Inzwischen hat das schwedische Unternehmen einen seiner Partner, die Torpedo-Gruppe mit SItz in Kaiserslautern, ebenfalls übernommen.

BYD verkauft derzeit fünf Elektromodelle in Deutschland: den kompakten Dolphin, das Kompakt-SUV Atto 3, den größeren SUV Tang, die Mittelklasse-Limousine Seal und ihr größeres Schwestermodell Han. In den Startlöchern steht mit dem Seal U ein weiteres SUV.

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