Tuning/Abgasanlagen Geht Blubbern auch leise?

Von Dipl.-Ing. (FH) Kfz-Technik Peter Diehl 4 min Lesedauer

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Nicht nur angesichts leiser E-Mobile erscheinen Acht-, Zehn- und Zwölfzylinder mitunter aufdringlich laut. Ob sich das im Einzelfall ändern lässt, entscheidet sich an den Genehmigungsarten von Fahrzeug und Abgasanlage. Ausnahme: Bayern. Ein Überblick.

Viele Pkw mit großvolumigem Motor haben es gar nicht nötig, Lautstärke zu produzieren. Dazu gehört auch der seltene Isdera Imperator.(Bild:  Diehl – »kfz-betrieb«)
Viele Pkw mit großvolumigem Motor haben es gar nicht nötig, Lautstärke zu produzieren. Dazu gehört auch der seltene Isdera Imperator.
(Bild: Diehl – »kfz-betrieb«)

Bereits ab Werk produzieren manche Fahrzeuge mit großvolumigem Ottomotor einen Heidenlärm, was aber zu Marke und Baureihe passen mag. Andere tun es ihnen gleich, obwohl sie akustische Angeberei gar nicht nötig haben. Eine dritte Gruppe derart motorisierter Fahrzeuge hingegen übt sich in vornehmer Zurückhaltung.

Um einige Namen für Fahrzeuge zu nennen, denen leise besser steht als laut: Aston Martin im Allgemeinen, optisch zurückhaltend konfigurierte Bentley, Altherren-Ferrari (solche mit Frontmittelmotor), Jaguar F-Type, Maserati-Limousinen, der eine oder andere US-Bolide – selbst ein McLaren GT muss nicht zwangsläufig lärmend daherkommen. Bevorzugt ein Besitzer mehr akustische Präsenz, ist das Vorgehen klar. Zumal genug entsprechende Tuning-Abgasanlagen angeboten werden. Doch was tun, wenn der Besitzer die Geräuschkulisse reduziert haben will? Existieren hierfür Anbieter? Ist das überhaupt ein Marktsegment? Was besagt die Gesetzgebung?