Übernahme Lauff Automobile wird Teil von Auto Nagel

Von Julia Mauritz 2 min Lesedauer

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Die Versmolder Handelsgruppe Auto Nagel wächst durch die Übernahme des traditionsreichen Moerser Ford-, Volvo- und Land-Rover-Autohauses Lauff Automobile um zwei Standorte.

Der Ford-Store von Lauff Automobile in Moers(Bild:  Lauff Automobile)
Der Ford-Store von Lauff Automobile in Moers
(Bild: Lauff Automobile)

Das Autohaus Lauff, das an seinen zwei Standorten in Moers und Geldern die Marken Ford, Volvo und Land Rover vertreibt, geht nach dem Verkauf zum 1. August in die Auto-Nagel-Gruppe über. Alle Ansprechpartner, Marken und Standorte bleiben erhalten, lediglich der Name der beiden Lauff-Betriebe ändert sich in Auto Nagel Niederrhein. Die beiden Miteigentümer von Lauff Automobile, Susanne Lauff-Kirsten und ihr Mann Michael Kirsten, steigen nach dem Verkauf aus der Geschäftsführung aus.

Anna Nagel, geschäftsführende Gesellschafterin der Auto-Nagel-Unternehmensgruppe, erklärt die Gründe für die Übernahme: „Es ist ein weiterer strategischer Schritt, unsere Präsenz am Niederrhein neben unseren Standorten in Kempen, Nettetal, Dinslaken und Essen zu erhöhen. Unsere Verkaufs- und Serviceangebote am Niederrhein werden in den Markenwelten Ford, Volvo und Land Rover deutlich ausgebaut. Besonders mit der Investition in den Moerser Ford-Store inklusive Transit-Center erschließen wir uns wichtige Kundengruppen und neue Marktpotenziale.“

Susanne Lauff-Kirsten begründet den Verkauf an Auto Nagel mit dem massiven Konzentrationsprozess im Automobilhandel: „Wir wissen schon länger, dass es nur größeren Händlergruppen gelingen wird, im künftigen Wettbewerb um Kunden und Mitarbeiter zu bestehen. Wer hier die Augen verschließt, gefährdet den Fortbestand für das, was in unserem Fall über drei Generationen erschaffen wurde“, unterstreicht sie. Mit der Nagel-Gruppe habe man einen kompetenten und mittelständischen Investor gefunden, der die Arbeitsplätze sichern könne. Mit diesem Schritt beschleunige man die Modernisierung der IT-Infrastruktur, bleibe als Arbeitgeber wettbewerbsfähig und werde den steigenden Kundenerwartungen gerecht. Michael Kirsten ergänzt: „Wir sind und waren immer ein wirtschaftlich sehr gut aufgestelltes Unternehmen. Genau deswegen ist jetzt die Zeit, die richtigen Weichen zu stellen, damit unsere beiden Standorte weiterhin erfolgreich bestehen können.“

Auch Jörg Ullrich, Direktor Transformation Ford-Werke, begrüßt diesen strategischen Schritt: „Wir sind begeistert, dass wir Familie Nagel gewinnen konnten, in die traditionsreichen Ford-Standorte in Moers und Geldern zu investieren. In der neuen Konstellation werden wir gemeinsam die Ford-Strategie und -Markenwelt weiter ausbauen.“

19 Standorte in drei Bundesländern

Die von Anna Nagel, Rolf Nagel und Jens Nöring geführte Auto-Nagel-Unternehmensgruppe betreibt bundesweit 19 Standorte in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Bayern und ist Vertriebs- und Servicepartner von über 20 Pkw-, Nutzfahrzeug- und Lkw-Marken. Zudem verkauft die Handelsgruppe, die in der dritten Generation geführt wird, E-Roller von Silence und Motorräder von Triumph.

Die Zahl der Mitarbeiter wächst durch die Übernahme von Lauff Automobile von gut 700 auf über 800 Mitarbeiter.

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