Ausbildung Leben und lernen unter einem Dach

Von Silvia Lulei 3 min Lesedauer

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Bei Procar wohnen die kaufmännischen Auszubildenden während des Blockunterrichts in einer Azubi-WG. Das zahlt auf die Kommunikation und das Wir-Gefühl in der Autohausgruppe ein.

Aktuell wohnen zwölf Auszubildende im ersten Ausbildungsjahr in der Procar-Azubi-WG in Köln.(Bild:  Procar)
Aktuell wohnen zwölf Auszubildende im ersten Ausbildungsjahr in der Procar-Azubi-WG in Köln.
(Bild: Procar)

Je größer die Autohausgruppe, desto schwieriger wird es mit dem Wir-Gefühl. Bei der Procar-Gruppe mit 24 Standorten in Nordrhein-Westfalen beispielsweise kommen vom Münsterland übers Ruhrgebiet, Bergisches und Sauerland bis ins Rheinland 1.400 Mitarbeiter zusammen, die die Marken BMW, Mini, Kia und Hyundai verkaufen und reparieren. Wären alle an einem Ort, würden sie ein großes Dorf bilden. Das sind sie aber nicht – und dennoch wäre es schön, sie würden sich als „Procarianer“ fühlen. Daher startete Procar vor 13 Jahren mit dem Projekt „Azubi-WG“.

Wobei das eher zufällig passierte, erinnert sich Katja de Pirro, zuständig für die Ausbildung der kaufmännischen Auszubildenden bei Procar. Das Joseph-DuMont-Berufskolleg in Köln war Anlaufpunkt für den Blockunterricht einiger der angehenden Automobilkaufleute. Das Unterrichtskonzept gefiel Procar so gut, dass das Unternehmen beschloss, alle kaufmännischen Azubis dorthin zu schicken. Aus den anfangs vier oder fünf Auszubildenden am Berufskolleg ist inzwischen eine eigene Procar-Klasse geworden, die seit Jahren den immer gleichen Klassenlehrer hat.