Leuchtmittel LED-Nachrüstlampen: Ein heiß umkämpfter Markt

Von Steffen Dominsky 3 min Lesedauer

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Osram und Philips schenken sich leuchtmitteltechnisch nichts. Die Folge: Dank neuer Typen sowie schrumpfender Bauteilgrößen kommen immer mehr Halter von Fahrzeugen mit Halogenlicht in den Genuss moderner LED-Technik.

Auch für Werkstätten ist die Umrüstung auf ein modernes LED-Leuchtmittel ein interessantes Zusatzgeschäft. Denn nicht bei jedem Fahrzeugmodell schafft das der Autofahrer selbst.(Bild:  Sebastian Kubatz http://sebastiankubatz.de)
Auch für Werkstätten ist die Umrüstung auf ein modernes LED-Leuchtmittel ein interessantes Zusatzgeschäft. Denn nicht bei jedem Fahrzeugmodell schafft das der Autofahrer selbst.
(Bild: Sebastian Kubatz http://sebastiankubatz.de)

Zugegeben: Den Ausdruck „Wettrüsten“ verbindet man mit eher negativen gesellschaftlichen Auswirkungen. Wobei auch der Angelsachse gerne von „Battle“ spricht – also Schlacht. Nennen wir es besser mal einen Wettbewerb, der entbrannt ist. Gemeint sind die beiden Leuchtmittel-Kontrahenten Osram und Philips. Zwischen ihnen herrscht seit gut vier Jahren ein Wettbewerb, und zwar ein richtig heftiger. Doch genau diese „Heftigkeit“ bringt auch Vorteile mit sich. Und zwar die, dass in besagtem Zeitraum das Angebot an sogenannten legalen Nachtrüst-LED-Lampen förmlich explodiert ist. Das heißt, es kamen und kommen immer mehr LED-Lampen-Typen für immer mehr Fahrzeug- bzw. Scheinwerfermodelle auf den Markt, die Fahrzeughalter bzw. Werkstätten im Rahmen der StVZO legal montieren dürfen. Und der neueste Trend: Die elektronischen Lichtmacher werden immer kleiner, erlauben ergo noch eher bzw. besser den Ersatz serienmäßiger Halogen-Pendants.

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Angefangen hatte alles mit Osrams Angriff auf den Nachrüstmarkt mit der „Night Braker“ im H7-Format. Diesen Produktvorstoß konterte Mitbewerber Philips in Form seiner Tochter Lumileds mit der „Ultinon Pro 6000“ kurze Zeit später und legte mit einer H4-Variante nach. Die brachte dann auch Osram auf den Markt. Eine Tatsache, auf die die Niederländer reagierten und, taktisch klug, zusätzlich zu den Varianten fürs Abblend- und Fernlicht mit einer W5W-Version erstmals eine Halogenalternative fürs Standlicht präsentierten. Für weitere Neuheiten bot die vergangene Automechanika ein fulminantes „Schlachtfeld“. So stellte Philips/Lumileds mit der „Ultinon Pro6000 Boost gen2“ die zweite Generation seines H4-LED-Leuchtmittels vor. Im Vergleich zum Vorgänger haben die Entwickler die „gen2“ deutlich geschrumpft – um 30 Prozent. Dies mache sie zur derzeit kompaktesten, legal auf dem Markt erhältlichen LED-Nachrüstlampe, verkünden die Produktmanager in Frankfurt nicht ohne Stolz.