Leichtbau mit Stahl im neuen Opel Astra

Autor / Redakteur: Jürgen Klasing / Dipl.-Ing. (FH) Jan Rosenow

In seiner neuen Generation ist der Opel Astra durch konsequenten Leichtbau um bis zu 200 Kilogramm leichter geworden, ohne an Platzangebot oder Komfort zu verlieren. Wie hat Opel das geschafft?

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Konsequenter Leichtbau: Der neue Opel Astra ist bis zu 200 Kilogramm leichter als sein Vorgänger.
Konsequenter Leichtbau: Der neue Opel Astra ist bis zu 200 Kilogramm leichter als sein Vorgänger.
(Foto: Opel)

Das ist doch mal ein Fortschritt: Mit dem Modellwechsel vom Astra J auf die neue Generation K hat es Opel geschafft, den Kompaktwagen um mindestens 120 Kilogramm zu erleichtern. Im Extremfall sind sogar 200 Kilogramm Einsparung drin. Offensichtlich haben die Opel-Entwickler bei allen Baugruppen das maximale Leichtbaupotenzial umgesetzt und neben der Karosserie auch den Antriebsstrang, das Fahrwerk, die Auspuffanlage und den Innenraum in ihre Bemühungen mit einbezogen. Die vielzitierte Gewichtsspirale kann sich also auch in die andere, die richtige Richtung drehen.

Normalerweise führen die Hersteller bei einem neuen Fahrzeugmodell meist größere Außenmaße, verbesserte Sicherheitsmaßnahmen für den Insassen- sowie den immer wichtigeren Fußgängerschutz und zahlreiche technische Neuerungen für Komfort und Bequemlichkeit ein. Auch dadurch kommt normalerweise ein höheres Gewicht zustande, das durch Leichtbaumaßnahmen aufgefangen werden soll. Echter Fortschritt in Sachen Gewicht ist so kaum möglich – Stagnation gilt schon als Erfolg.