Nissan-Rückruf Lenkradkontrolle bei SUV Qashqai erforderlich

Von Niko Ganzer 1 min Lesedauer

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Der Fahrassistent könnte dem Piloten länger als erwünscht erlauben, die Hände vom Steuer zu nehmen. Über 3.600 SUVs müssen daher in deutsche Vertragsbetriebe.

Insgesamt sind knapp 32.000 Einheiten von der Rückruf-Aktion betroffen.(Bild:  Nissan)
Insgesamt sind knapp 32.000 Einheiten von der Rückruf-Aktion betroffen.
(Bild: Nissan)

Weil der Berührungssensor im Lenkrad möglicherweise nicht korrekt funktioniert, ruft Nissan in Deutschland 3.610 Exemplare des Qashqai zurück. Dies bestätigte eine Sprecherin von Nissan Deutschland auf Anfrage. Bei Nutzung des adaptiven Assistenzsystems „ProPilot“ könnte der Fahrer längere Zeit die Hände vom Lenkrad nehmen, ohne dass eine Aufforderung im Display erscheint, das Steuer wieder zu übernehmen.

Bei den SUVs aus dem Produktionszeitraum Mai 2021 bis September 2022 überprüfen die Vertragsbetriebe deswegen seit vergangener Woche die Seriennummer des Lenkrads. Gegebenenfalls erfolgt danach ein Austausch des Lenkrads. Der Werkstattaufenthalt dauert den Angaben zufolge je nach Arbeitsumfang zwischen 20 und 60 Minuten. Der Aktionscode „R23D5“ gilt nach unseren Informationen insgesamt für knapp 32.000 Einheiten. Unfälle aufgrund des Fehlers sind dem Hersteller nach eigenem Bekunden nicht bekannt.

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