Lexus UX: „Mit das wichtigste Auto in unserer Geschichte“

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Den Verbrauch des Hybrids gibt Lexus mit 4,1 Litern auf 100 Kilometern an (mit Allrad: 4,4 Liter). Mit einer Beschleunigung aus dem Stand auf 100 Stundenkilometer in 8,5 Sekunden bewegt sich der UX flott voran, allerdings ist bereits bei 177 km/h Schluss. Marketing-Mann Burgmer sagt dazu: „Gerade in Deutschland könnte das natürlich dem einen oder anderen nicht reichen. Wir sind aber zuversichtlich, dass wir das mit unseren anderen Argumenten wettmachen können.“

Design kostet Kofferraum

Im Inneren präsentiert sich der Lexus UX zumindest in den höheren Ausstattungsvarianten ansprechend, wenn auch nicht an jeder Ecke komplett premium-like. So manche Hartplastik-Einheit hätte der Hersteller zumindest etwas besser kaschieren können. Gewöhnungsbedürftig ist zudem das Bediensystem, das nicht immer intuitiv von der Hand geht. Dazu trägt auch der Knöpfchen-Friedhof auf dem Lenkrad negativ bei. Hinten überzeugt der UX mit hervorragender Kopffreiheit, auch das Platzangebot für die Beine geht in Ordnung.

Fragezeichen hinterlässt dagegen der Kofferraum. Ein übergroßer Bumper kostet eine Menge Stauraum, einem Lexus-Verantwortlichen zufolge hat das tatsächlich ausschließlich Design-Gründe. Unter die Abdeckung passen so bei aufrechter Rücksitzbank gerade einmal 320 Liter, beim E-Four sogar nur 283. Ein Sprecher sagte dazu: „Wir sind uns sicher, dass der Kofferraum bei UX-Kunden keine entscheidende Rolle spielen wird.“

Auf den Markt kommt der UX mit fünf Ausstattungslinien. In der Grundversion kostet er mindestens 33.950 Euro, der Hybrid startet bei 35.900 Euro. Außerdem gibt es eine Executive-Line (Hybrid-Preis ab 37.550 Euro), den F-Sport (Hybridpreis ab 43.250 Euro), die Luxury-Line (Hybridpreis ab 49.200 Euro) und eine Business-Edition, die ausschließlich Gewerbekunden vorenthalten ist (Hybridpreis ab 39.950 Euro). Vorbestellen konnten Kunden zudem eine Launch-Edition (Hybridpreis ab 39.900 Euro).

Wer den Lexus UX mit dem E-Four-Allradsystem fahren will, muss noch einmal jeweils 1.650 Euro drauflegen. Lexus Deutschland rechnet damit, dass mit etwa 45 Prozent die meisten Kunden zur Executive Line greifen werden. Die weitere Verteilung prognostiziert der Hersteller folgendermaßen: Grundversion 5 Prozent, Business-Line 9 Prozent, F-Sport 23 Prozent und Luxury-Line 18 Prozent.

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