Lichttechnik: Neue Prüfvorschriften für alle

Redakteur: Steffen Dominsky

War Licht am Auto einst Mittel zum Zweck, stilisieren Hersteller es heute zur Technik-Ikone. Die Krux: Wer sich mit dem Thema nicht befasst, sich über neue Prüfvorschriften nicht informiert, der schaut schneller in die Kompetenzröhre, als ihm lieb ist.

Für die Prüfung und erst recht für die korrekte Einstellung moderner Scheinwerfersysteme gibt es die notwendigen Einstellgeräte jetzt immer öfter in digitaler Ausführung. Sie können helfen, die Einstellung zu erleichtern – nötiges Fachwissen ersetzen sie jedoch nicht.
Für die Prüfung und erst recht für die korrekte Einstellung moderner Scheinwerfersysteme gibt es die notwendigen Einstellgeräte jetzt immer öfter in digitaler Ausführung. Sie können helfen, die Einstellung zu erleichtern – nötiges Fachwissen ersetzen sie jedoch nicht.
(Foto: Dominsky)

Zugegeben: Was ein Automobil bzw. ein daran befestigtes elektrisches Licht ist, konnte der gute Johann Wolfgang von Goethe nicht wissen, als er vor genau 240 Jahren seinen Götz von Berlichingen sagen ließ: „Wo viel Licht, da viel Schatten.“ Doch nichts beschreibt die Situation im Hinblick auf moderne Fahrzeugbeleuchtung und deren Wartung/Reparatur in Werkstätten – aber auch deren Kontrolle in Prüfstellen – besser als das bekannte Zitat.

Matrix-Beam, Laserlicht, Voll-LED, Bi-Xenon, Multibeam: Die Entwicklungen in Sachen Licht- und speziell Scheinwerfertechnik vollziehen sich mit sprichwörtlicher Lichtgeschwindigkeit. Die Folge: „Die Werkstätten werden förmlich überrollt“, bringt es Carsten Aring, Produktmanager bei Hella, auf den Punkt. Wie schnell dieser Technikzug rollt, zeigt ein Beispiel: „Gerade erst“ gute 20 Jahre am Markt, gehört das Xenonlicht schon wieder zur aussterbenden Spezies. Bei Fahrzeugneuentwicklungen ab der Mittelklasse aufwärts setzen die OEMs fast ausschließlich auf LED-Technologie, heißt es aus Zuliefererkreisen.