Liqui Moly: Getriebeöl spülend leicht getauscht

Von Steffen Dominsky

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Das „Gear Tronic“ ist Teil eines neuen Werkstattkonzepts. Dank des Geräts und der dazu entwickelten Additive sollen Werkstätten einen umfassenden Getriebeölservice bieten können.

(Foto:  Liqui Moly)
(Foto: Liqui Moly)

Für den Service an Automatikgetrieben bringt Schmierstoffspezialist Liqui Moly jetzt ein neues Gerät auf den Markt. Das „Gear Tronic“ ist Teil eines neuen Werkstattkonzepts. Dank des Geräts und der dazu entwickelten Additive sollen Werkstätten einen umfassenden Getriebeölservice bieten können.

Auch wenn etliche Fahrzeughersteller in Sachen Getriebeöl von einer „Lifetime-Füllung“ sprächen, empfehle selbst Getriebehersteller ZF einen Ölwechsel bei Wandlergetrieben nach circa 80.000 bis 120.000 Kilometern, betont der Ulmer Schmierstoff- und Additivspezialist. „Spätestens alle vier bis sechs Jahre gehört das Öl getauscht“, erklärt Markus Scherl von Liqui Moly. Nur so lassen sich Wasser, Glykol und entstandener Abrieb entfernen und Schaltkomfort und Haltbarkeit des Getriebes erhalten. Die von etlichen Werkstätten gezeigte Scheu gegenüber einem (Automatik-) Getriebeölwechsel sei laut Liqui Moly unbegründet, wenn der Betrieb auf professionelle Wechselgeräte vertraue.

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So soll das Gear Tronic in der Lage sein, den Schmierstoff vollständig auszutauschen – keine Selbstverständlichkeit bei modernen Getrieben. Erreicht wird das unter anderem durch die Variabilität beim Anschließen an das Automatikgetriebe. Der Zugang ist an drei Stellen möglich und variiert je nach Fahrzeug und Modell: über das Messstab-Führungsrohr im sogenannten Dipstick-Mode, über die Schlauchanschlüsse am Getriebeölkühler oder direkt am Getriebe. Deshalb stehen der Werkstatt entsprechend Universal- und fahrzeugspezifische Adaptersätze zur Verfügung.

Eigene Schulung im Programm

Wert legt Liqui Moly bei seinem Konzept auch darauf, dass Werkstätten mit diesem nicht nur die Öle von Getrieben wechseln, sondern sie auch reinigen können. So soll der neue „Pro-Line Automatik Getriebe Reiniger“ von Kohleablagerungen, Wasser- und Schlammanteilen befreien. Nach den anschließenden Demontage der Getriebeölwanne empfiehlt es sich, diese bzw. das Schaltschiebergehäuse zu reinigen. Dafür bietet das Unternehmen den neuen „Pro-Line-Getriebegehäuse-Innenreiniger“ an. Über einen separaten Behälter wird zum Schluss des Füll-/Spülvorgangs ein ATF-Additiv zugeführt. Es verbessert laut Liqui Moly Schaltvorgänge und pflegt die Dichtungen.

Für ihr Gear-Tronic-Konzept bieten die Ulmer auch eine Schulung an. So lernen Werkstätten den Umgang mit den neuen Gerätschaften, Flüssigkeiten und mit einem speziellen Sicherheitscheck für Ölproben. Dabei handelt es sich um ein Prüfset, bestehend aus einem Teststreifen und zwei Flaschen. Eine ist für Altöl. Mit einem Schnelltest kann die Werkstatt den Wasser- und Glykolgehalt darin prüfen. Entsprechende Werte deuten auf einen möglichen Schaden im Kühlsystem hin. Bevor dieser nicht lokalisiert und behoben ist, wäre ein Wechsel des Getriebeöls unnütz. Im Fall einer späteren Reklamation lassen sich auch Verschmutzungen in der Probe nachweisen. Etwaige Auffälligkeiten können einen bestehenden Getriebedefekt beweisen. Flasche Nummer zwei dient als Rückstellmuster des Frischöls. Dieses Set soll Kunden und Werkstatt Sicherheit geben. Weitere Informationen finden Sie auf der Website von Liqui Moly.

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