Liqui Moly hat Freigabe für Öko-Motorenöl

Redakteur: Steffen Dominsky

Schnaps ist Schnaps und Motorenöl ist Motorenöl ist neues Öl – denken viele. „Das muss nicht sein!“, sagt Liqui Moly und präsentiert ein Motorenöl, das fast vollständig aus Altöl besteht und als Erstes seiner Art über Herstellerfreigaben verfügt.

Anbieter zum Thema

Einst lästiger Abfall, ist Altöl mittlerweile ein gesuchter Rohstoff – so gesucht, dass Deutschland ihn sogar importiert.
Einst lästiger Abfall, ist Altöl mittlerweile ein gesuchter Rohstoff – so gesucht, dass Deutschland ihn sogar importiert.
(Foto: Stanisa Martinovic - Fotolia.com)

522.990.000 Liter. In Worten: Mehr als eine halbe Milliarde Liter Altöl. So viel haben die umweltbewussten Deutschen im vergangenen Jahr gesammelt. Kein Wunder: Bereits seit 1987 ist die Altölverordnung in Kraft, die die Rücknahme gebrauchter Schmierstoffe regelt – so weit so gut.

Neu hingegen ist das, was mit dem schwarzen Gold passiert. Wurde vor gut zehn Jahren noch ein Drittel hiervon vorrangig in Zement- und Kalkwerken „energetisch verwertet“ – auf gut Deutsch verheizt – waren es 2012 gerade mal noch 15 Prozent. Ergo hatte man 85 Prozent des Altöls „stofflich verwertet“, erklärt das Bundesumweltamt.