Liqui Moly: Hilfe in Sachen Ölabscheider
Auf der Automechanika hat der Ulmer Öl- und Additivanbieter seinen neuen Konzeptbaustein für Kfz-Werkstätten und Autohäuser vorgestellt.
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Die Aufgabe eines Ölabscheiders ist einfach beschrieben: Er muss Öl und Schlamm vom Wasser separieren und auffangen. Ungleich komplexer sind die Aufgaben desjenigen, der ihn nutzt. Rechtssicherheit gewährleisten und Kosten sparen helfen – das möchte Liqui Moly mit seinem Ölabscheiderkonzept, das das Unternehmen auf der Automechanika vorgestellt hatte. Der Autochemiespezialist bietet es als neuen Baustein im Rahmen seines Gefahrstoffmanagement-Angebots für Partnerbetriebe an.
Das Konzept besteht aus zwei Teilen: erstens aus einem geeigneten Prüfkoffer für die monatliche Eigenkontrolle und halbjährliche Wartung der Anlage sowie einem Betriebstagebuch. Zweitens aus einem umfassenden Beratungsangebot durch Spezialisten von Liqui Moly. Denn Unwissen kann sich bei Unglücksfällen gravierend auswirken: Steht z. B. ein Ölabscheider im Verdacht, einen Umweltschaden verursacht zu haben, ist der Betreiber in der Beweispflicht seiner Unschuld. Diese so genannte Beweislastumkehr regelt der § 6 im Umwelthaftungsgesetz. Deshalb sei eine sauber betriebene und gewartete Anlage so wichtig, so das Ulmer Unternehmen.
Auch vor überflüssigen Kosten schützen
Obwohl die Rechtssicherheit die größte Rolle spielt, sollten Kfz-Betriebe auch die Betriebskosten nicht unterschätzen. Immer noch ließen viele Werkstätten ihre Ölabscheider öfter als notwendig leeren, weil sie sich am alten halbjährlichen Entsorgungsintervall orientierten, erklärt Liqui Moly. Die Folge seien sehr hohe, aber vermeidbare Ausgaben.
Denn der Gesetzgeber erlaube mittlerweile eine Entsorgung alle fünf Jahre im Rahmen der Generalinspektion. Bezogen auf eine Abscheideanlage mit einem Volumen von sechs Kubikmetern und veranschlagten Entleerungskosten von 130 Euro pro Kubikmeter entstünden bei den bisherigen Intervallen pro Halbjahr Entsorgungskosten in Höhe von 780 Euro. Nach fünf Jahren würde die Summe 7.800 Euro betragen. Durch das Fünf-Jahresintervall fällt nur ein Bruchteil der Kosten an: 780 Euro – 7.020 Euro weniger.
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