Liqui Moly Additiv-Hersteller produziert mit neuer Anlage bis zu 25 Millionen Dosen pro Jahr

Von Steffen Dominsky 2 min Lesedauer

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Das Ulmer Unternehmen hat eine neue Produktionsanlage für Additive in Betrieb genommen. Sie soll mit dazu beitragen, den geplanten Umsatz von einer Milliarde Euro zu erreichen.

Liqui-Moly-Geschäftsführer Günter Hiermaier: „Unser Neubau markiert einen Meilenstein auf unserem Weg zum gemeinsamen Umsatzziel von einer Milliarde Euro.“(Bild:  Liqui Moly)
Liqui-Moly-Geschäftsführer Günter Hiermaier: „Unser Neubau markiert einen Meilenstein auf unserem Weg zum gemeinsamen Umsatzziel von einer Milliarde Euro.“
(Bild: Liqui Moly)

Liqui Moly hat an seinen Stammsitz in Ulm umfangreich erweitert. Gemeinsam haben Geschäftsführer Günter Hiermaier und Dr. Uli Weller jetzt einen Neubau für die Produktion von Additiven eröffnet. Dank der dort neu installierten Maschinen sei man in der Lage, die maximale Ausstoßleistung von 346.000 Dosen pro Woche auf bis zu 481.000 Stück zu steigern.

„Der Startschuss markiert einen Meilenstein auf unserem Weg zum gemeinsamen Umsatzziel von einer Milliarde Euro“, sagte Hiermaier vor Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Medien und der Belegschaft. Acht Million Euro hat Liqui Moly in den Neubau investiert. Diese sind laut Unternehmensangaben ein Bekenntnis zum Standort Ulm und damit zu made in Germany. Außerdem würden neue Maschinen nicht weniger Menschen bedeuten, sondern einen Zuwachs an Arbeitsplätzen auch in anderen Bereichen, weil schlicht und ergreifend mehr produziert würde.

Dank der neuen Abfüllanlage kann Liqui Moly seinen Additiv-Ausstoß um 40 Prozent steigern.(Bild:  Liqui Moly)
Dank der neuen Abfüllanlage kann Liqui Moly seinen Additiv-Ausstoß um 40 Prozent steigern.
(Bild: Liqui Moly)

Wie der Hauptsitz des Unternehmens liegt auch die neue Halle im Ulmer Stadtteil Lehr. Gegründet 1957 in der Stadtmitte, verlagerte die Firma ihren Sitz 1978 in den Ulmer Norden. Rapides, stetiges Wachstum und daraus resultierender Platzbedarf hatten zu dieser Entscheidung geführt. Seitdem sind dort sämtliche Bereiche von der Entwicklung über die Produktion bis zur Verwaltung beheimatet. Von hier aus entwickelte sich die kleine Ulmer Firma zu einem Global Player, dessen Produkte in 150 Ländern erhältlich sind. Inzwischen arbeiten am Firmensitz in Ulm 408 Menschen. Weltweit sind es 1.093.

Obwohl Additive bekanntlich nur in Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren zum Einsatz kommen, ist für Liqui Moly die Ausweitung einer entsprechenden Produktion nur logisch. Schließlich wachse der Markt an Verbrennerfahrzeugen nach wie vor weltweit an. Additive sollen dazu beitragen, dass Motoren Kraftstoff sauber verbrennen, weniger Schadstoffe ausstoßen und länger leben. Sie kommen sowohl prophylaktisch als auch als Problemlöser zum Einsatz. Dank seiner neuen Anlagen kann der Additivspezialist künftig bis zu 25 Millionen Dosen produzieren. 

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