Liqui Moly zahlt Mitarbeitern 1.000 Euro „Corona-Krisenprämie“

Von Christoph Seyerlein

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Liqui Moly-Chef Ernst Probst erwartet für den Schmierstoffhersteller wegen der Corona-Pandemie „brutale wirtschaftliche Folgen“. Seine Mitarbeiter will er in der schweren Phase unterstützen – und zahlt ihnen mit dem nächsten Monatsgehalt eine Sonderprämie aus.

Liqui Moly-Chef Ernst Prost erwartet wegen der Coronavirus-Pandemie „brutale wirtschaftliche Konsequenzen“.(Bild:  Liqui Moly)
Liqui Moly-Chef Ernst Prost erwartet wegen der Coronavirus-Pandemie „brutale wirtschaftliche Konsequenzen“.
(Bild: Liqui Moly)

Auch Liqui Moly befindet sich aufgrund der Corona-Pandemie und ihren Folgen nach eigenen Angaben im Krisenmodus. Firmenchef Ernst Prost teilte am Dienstag in Ulm mit: „Auch an uns gehen die aktuellen Entwicklungen nicht spurlos vorbei, die wirtschaftlichen Konsequenzen werden brutal sein.“ Seine Mitarbeiter rief er dazu auf, „mit Hirn und Verstand, mit Engagement und Fleiß und unbedingt mit Mut und Zuversicht unseren Teil zur Lösung dieser Krise“ beizutragen.

Um ihre Jobs muss die Liqui Moly-Mannschaft nicht fürchten. Man habe dafür gesorgt, „dass wir den Spagat zwischen Gesundheitsvorsorge und Weiterarbeit beherrschen“, so Prost. Wer kann, solle von zuhause aus arbeiten, zudem sollen Schichten entzerrt werden. Als besonderen Dank an das Personal kündigte der Geschäftsführer zudem an, „ein Corona-Trostpflaster in Höhe von 1.000 Euro für jeden“ auszuzahlen. Jene Brutto-Summe überweist das Unternehmen mit dem nächsten Monatsgehalt on top. Prost sagte dazu: „Geldausgeben ist für die Wirtschaft genau das, was wir jetzt dringend benötigen, damit Arbeitsplätze erhalten bleiben.“

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