Lotus will Händlernetz ausbauen

Von Christoph Baeuchle

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Der britische Traditionshersteller Lotus sieht große Potenziale für seine Sportwagen. In Europa will er nun sein Händlernetz kräftig ausbauen. Das verantwortet künftig Wolfgang Momberger.

Wolfgang Momberger ist bei Lotus künftig für die Region Zentraleuropa verantwortlich.(Foto:  Momberger Group)
Wolfgang Momberger ist bei Lotus künftig für die Region Zentraleuropa verantwortlich.
(Foto: Momberger Group)

Beim Sportwagenhersteller Lotus stehen die Zeichen auf Expansion. Wolfgang Momberger, der künftig für die Region Zentraleuropa mit den Ländern Deutschland, Österreich und Schweiz sowie Osteuropa verantwortlich ist, will das Händlernetz kräftig ausbauen. Dies soll den Absatz des britischen Traditionsherstellers kräftig in Schwung bringen.

„Mit seinem Background wird Wolfgang Momberger wesentlich dazu beitragen, das Lotus Händlernetz in Europa kontinuierlich auszubauen und den Erfolg der Marke in Deutschland, der Schweiz, in Österreich und Osteuropa signifikant zu steigern“, erläutert Lotus-Chef Jean-Marc Gales. Momberger habe außerordentlich große Erfahrungen im Verkaufs- und Brand-Management: „Wolfgangs Erfahrungsschatz passt perfekt zu den Zukunftsplänen von Lotus insbesondere in Zentraleuropa – einem unserer wichtigsten Zukunftsmärkte.“ Dort will die Marke „dynamisch“ wachsen.

Das Netz des britischen Traditionsherstellers ist bislang überschaubar: Auf seiner Webseite verzeichnet Lotus in Deutschland fünf Händler plus fünf Servicebetriebe. In der Schweiz sind es vier Händler sowie ein Servicebetrieb. In Österreich sind die Briten noch nicht präsent.

Dies soll sich nun ändern: „In den nächsten Jahren wollen wir das Netz in Deutschland auf etwa 15 Händler verdreifachen“, erläutert Momberger die Pläne gegenüber »kfz-betrieb«. Eine ähnliche Entwicklung erwartet der Markenprofi auch für Österreich und die Schweiz. „In Osteuropa wollen wir in größeren Metropolen wie Warschau und Budapest vertreten sein.“

Momberger, der 1948 in Frankfurt geboren wurde, hatte bereits zahlreiche Führungsjobs in verschiedenen Branchen in seiner beruflichen Laufbahn inne. Er war Geschäftsführer von Oglivy & Mather, Sprecher des Vorstandes der Steigenberger Hotel AG, Geschäftsführender Gesellschafter der Spielbank Wiesbaden und Mitglied des Konzernvorstandes von Karstadt Quelle.

1998 gründete er die Momberger Group, die ihren Sitz in Dreieich bei Frankfurt hat. Die Gesellschaft berät Unternehmen aus verschiedenen Branchen. „Wir waren in den vergangenen 15 Jahren quasi für alle großen Automobilhersteller tätig und haben durch Prozessverbesserungen nachhaltige Verkaufssteigerungen erzielt“, erläutert Momberger. In dieser Zeit habe er auch intensiv mit Lotus-Chef Jean-Marc Gales zusammengearbeitet.

Auf Momberger und Lotus-Chef Gales, der seit Anfang Mai für den Hersteller verantwortlich ist, warten große Herausforderungen. Im ersten Halbjahr 2014 hat der Sportwagenhersteller, der zum malaysischen Konzern DRB-Hicom gehört, in Deutschland lediglich 47 Einheiten der drei Baureihen Elise, Evora und Exige neu zugelassen. Im Vergleich zum Vorjahr, als es 25 Fahrzeuge waren, immerhin ein Plus.

„Wir haben das Potenzial, das wir in Deutschland haben, bei weitem noch nicht ausgeschöpft“, betont Momberger. Durch ein größeres Händlernetz erhofft sich der Experte auch einen Absatzschub. Zu den genauen Verkaufszielen für sein Verantwortungsgebiet wollte sich Momberger aber noch nicht äußern.

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