Spezialfahrzeuge Lueg-Tochter WAS expandiert in Polen

Von Yvonne Simon 1 min Lesedauer

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Die Lueg-Gruppe erweitert ihre internationalen Aktivitäten im Spezialfahrzeug-Bau. Das Tochterunternehmen WAS übernimmt das polnische Unternehmen Baus.

Die Baus AT gehört künftig zur Wietmarscher Ambulanz- und Sonderfahrzeug GmbH (WAS) und wird damit Teil der Lueg-Gruppe.(Bild:  Lueg)
Die Baus AT gehört künftig zur Wietmarscher Ambulanz- und Sonderfahrzeug GmbH (WAS) und wird damit Teil der Lueg-Gruppe.
(Bild: Lueg)

Die Wietmarscher Ambulanz- und Sonderfahrzeug GmbH (WAS) übernimmt zum 30. September 2025 das Fahrzeugbau-Unternehmen Baus AT mit Sitz im polnischen Łysomice. Die WAS ist Teil der Lueg-Gruppe.

Bei Baus handelt es sich um einen spezialisierten Hersteller von maßgefertigten Rettungsfahrzeugen auf Basis von Kastenwagen oder eigenen Kofferaufbauten. Das Unternehmen verfügt über zwei Fertigungsstandorte. Wie Lueg mitteilte, erweitere die WAS mit der Übernahme ihre internationale Präsenz auf einem sich konsolidierenden Markt.

Gleichzeitig steige der Bedarf an Spezialfahrzeugen kontinuierlich. Ursachen hierfür seien unter anderem häufigere Großschadenlagen, die sinkende Klinikdichte sowie staatliche Investitionen in die innere und äußere Sicherheit. Laut Lueg-Vorstandssprecher Martijn Storm habe die Gruppe mit der Übernahme einen strategischen Meilenstein geschafft. „Wir festigen unsere Strukturen und bauen unsere Marktführerschaft konsequent weiter aus. Für unsere Kunden bedeutet das ein breites Produkt-Portfolio, zuverlässige Lieferfähigkeit und eine gestärkte internationale Präsenz“, so Storm.

Die WAS-Gruppe zählt rund 900 Beschäftigte, betreibt fünf Tochtergesellschaften und produziert jährlich um die 2.000 Fahrzeuge. Baus fertigt mit über 300 Mitarbeitenden jährlich mehr als 500 Fahrzeuge und liefert diese in zahlreiche Länder wie Großbritannien, China und Singapur. Die Marken WAS und Baus sollen nach der Übernahme eigenständig weitergeführt werden. Geschäftsführer Franz-Josef Baus werde die Integration beratend begleiten, um Kontinuität und Qualität sicherzustellen.

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