Lukoil Lubricants: Beratung in Sachen Öl

Autor / Redakteur: Konrad Wenz / Dipl. Ing. (FH) Konrad Wenz

In Deutschland ist der russische Ölkonzern nahezu gänzlich unbekannt. Das soll sich in den nächsten fünf Jahren ändern.

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Lukoil hat die Wiener Produktion von OMV nicht einfach übernommen, sondern auch modernisiert und die Kapazitäten erhöht.
Lukoil hat die Wiener Produktion von OMV nicht einfach übernommen, sondern auch modernisiert und die Kapazitäten erhöht.
(Foto: Wenz)

Es gibt viel Bewegung im deutschen Ölmarkt: Beispielsweise versucht ein Unternehmen, nach langer Abstinenz wieder Fuß zu fassen, ein anderes versucht, seinen Bekanntheitsgrad durch sein Engagement in der Formel 1 zu erhöhen und damit Marktanteile zu erobern. Und dann gibt es noch das relativ junge Unternehmen Lukoil Lubricants, das bisher im deutschen Markt überhaupt keine Rolle gespielt hat. Das soll sich jedoch in den folgenden Jahren ändern.

„Unser Ziel sind rund fünf Prozent Marktanteil in Deutschland innerhalb der nächsten fünf Jahre“, erklärt Christian Eibl, Head of European Sales. Der Vertriebsleiter hat sich nicht allein für Deutschland hohe Ziele gesetzt. Wo Lukoil mit eigenen Produktionsanlagen vertreten ist (Österreich und Finnland), erreicht das Unternehmen Marktanteile von um die 20 Prozent. In allen anderen Ländern liegt das rund 20 Jahre alte russische Unternehmen bei maximal drei Prozent Marktanteil – und überall dort sollen die Marktanteile in den kommenden Jahren deutlich steigen. „In Deutschland muss man uns fast mit einer Lupe suchen“, beschreibt Eibl die derzeitige Situation.