Einmal pro Monat treffen sich zudem sämtliche Azubis zum Erfahrungsaustausch, einmal im Jahr sämtliche Mitarbeiter samt Angehörigen zum Märtin-Familientag. Und auch wenn bei der 4-Tage-Woche, die die Geschäftsleitung plant einzuführen, in erster Linie der schnelle und reibungslose Dienst am Kunden im Fokus steht: Von einem langen Wochenende bzw. einem freier Tag unter der Woche profitieren auch die Mitarbeiter und ihre Liebsten.
Getreu der alten Unternehmensweisheit „die beste Motivation ist Identifikation“ treffen sich Auszubildende einmal pro Monat zum Erfahrungsaustausch über ihren Betrieb. Und bereits vor 15 Jahren hat man einen Schulförderpreis ins Leben gerufen: Bei der Kooperation mit neun Schulen der Region werden Schüler – und damit der potenzielle Kfz-Nachwuchs von morgen – für sehr gute Leistungen im Bereich „Natur und Technik“ ausgezeichnet. So kommen sie schon frühzeitig in Kontakt mit dem Unternehmen und der Marke BMW.
Auf der anderen Seite bietet das Kfz-Unternehmen im Rahmen eines dualen Systems auch Studierenden attraktive Ausbildungs- und Jobperspektiven an und unterstützt sogar Studiengänge finanziell.
„Wir haben auch ein Herz für die Alten“
Mehrwertstrategie lautet der zentrale Servicebegriff des Familienbetriebs. Mit anderen Worten: Die Kunden müssen den Mehrwert eines Markenbetriebs in jeder Hinsicht spüren. „BMW ist Premium, also unser Service auch“ lautet der eigene Anspruch, das „Märtin-Premiumversprechen“. Auf ein Kärtchen gedruckt, trägt ihn jeder Mitarbeiter stets bei sich und lebt ihn auch.
Das gilt nicht nur für bzw. gegenüber Besitzern neuer oder junger, gebrauchter BMW und Mini. Ein eigenes Loyalisierungs- und Eroberungsangebot spricht gezielt auch die Eigner älterer Fahrzeuge an. Das, zusammen mit einem ausführlichen Gutscheinangebot – „Nie Prozente geben, immer Euros nachlassen“, O-Ton Frank Schönberger – sorgt für einen Werkstattanteil älterer Modelle deutlich über dem Bundesdurchschnitt.
In Zahlen ausgedrückt: Serviceaktionen bescheren Märtin im Schnitt 12 bis 14 Prozent Rücklaufquote. Die vorletzte Ende 2015 brachte einen Gesamtumsatz von mehr als 185.000 Euro – bei gerade mal sechs Prozent Nachlass pro Auftrag.
Als Kundenbindungsinstrument schlechthin fungiert auch bei den Breisgauern das Einlagern von Kundenrädern. Das erledigen sie in Eigenregie – wieder. Schlechte Erfahrungen mit Dienstleistern in diesem Bereich haben sie veranlasst, das Einlagern wieder in die eigenen Hände zu nehmen. Während aktuell „nur“ 1.800 eingelagert sind, sollen es in naher Zukunft 4.000 sein – nicht Räder, Rädersätze! Ebenfalls respektabel: Maximal drei Tage sollen Kunden auch in der Hochsaison auf einen Termin zum Umstecken warten.
Erfolgreiches Teilegeschäft mit Freien Werkstätten
Dass man gute Geschäfte auch mit der eigenen Branche, also anderen Werkstätten, machen kann, zeigt das Konzept „Südbaden Parts“ (www.suedbaden-parts.de). Zusammen mit zwei anderen Autohäusern – einem Mercedes-Benz- und einem VW-/Audi-Partner – beliefern die Märtins allen voran freie Betriebe in der Umgebung mit Originalersatzteilen der jeweiligen Marken. Die Auslieferung der Teile geschieht gemeinschaftlich durch eigens dafür angeschaffte Fahrzeuge. Die Bestellung erfolgt über das bekannte Teileportal partslink24.de. Stattliche 400 Positionen gehen dabei über den Ersatzteiltresen – Tag für Tag.
Viele gute Serviceideen, gepaart mit Teamgeist und dem Engagement jedes Einzelnen tragen Früchte, das zeigt das Autohaus Märtin deutlich. Oder was meinen Sie, woher Auszeichnungen wie „Bester Arbeitgeber der Region“ oder „BMW Service Excellence“ kommen?
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