Maha spaltet Industriesparte ab
Der Werkstattausrüster und Prüftechnikhersteller Maha stößt seine Industriesparte mehrheitlich ab. Als Grund gibt das Unternehmen fehlende Synergien zwischen der Sparte und dem Kerngeschäft an.

Der Werkstattausrüster Maha hat sich mehrheitlich von der auf Sonderprüfstände für die Industrie spezialisierten Tochtergesellschaft Maha-AIP GmbH & Co. KG getrennt. Der seit gut 20 Jahren bestehende Geschäftsbereich wurde laut einer Mitteilung des Haldenwanger Unternehmens an die APL Automobil-Prüftechnik Landau GmbH mit Wirkung zum 4. März übergeben. Einen Kaufpreis nannten die Beteiligten nicht.
Grund für den Verkauf der Geschäftsanteil seien strategische Überlegungen, heißt es von Maha. Die Maschinenbau Haldenwang (Maha) wolle sich auf ihr Kerngeschäft rund um die Prüf-, Hebe-, Diagnose-, Abgasmess- und Leistungsmesstechnik zu konzentrieren. Aufgrund unterschiedlich verlaufender Produkt- und Technologieentwicklungen sei zwischen Maha und Maha AIP keine Skalen- oder Rationalisierungseffekte sowie Technologietransfers mehr zu erwarten. Nach der Fokussierung wolle Maha die Marktführerschaft im Kerngeschäft und die Wachstumsbestrebungen ausbauen.
Maha-AIP erzielte nach Firmenangaben mit rund 150 Mitarbeitern zuletzt einen Jahresumsatz von etwa 40 Millionen Euro im Bereich individueller Fahrzeugsonderprüfstände für Entwicklungs- und Fertigungszentren in der Industrie. Die Integration in die APL GmbH bezeichnete Maha-Geschäftsführer Thomas Förg als richtigen Schritt, der „den Erfolg fortführen wird“.
APL will laut der Pressemitteilung den den Standort Haldenwang sowie alle Mitarbeiter von Maha-AIP übernehmen und letztlich „die Marktführerschaft im Bereich individueller Sonderprüfstände ausbauen“.
Die Maha Maschinenbau Haldenwang GmbH & Co. KG ist aktiv in der Werkstatt- und Kraftfahrzeugprüfausrüstung mit den Geschäftsfeldern Prüf- und Sicherheitstechnik, Fahrwerks- und Hebetechnik sowie Leistungsprüfung, Diagnose- und Abgasmesstechnik. Das Unternehmen beschäftigte zum 31.03.2016 weltweit 1.278 Mitarbeiter und erwirtschaftete im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatz von über 170 Millionen Euro.
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