Stellantis
„Man kann als Opel-Händler gutes Geld verdienen“
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Seit einem Jahr ist Patrick Dinger nun mittlerweile Opel-Deutschlandchef. Keine einfache Zeit für einen Einstieg – Stellantis dreht sich einmal komplett auf links, und die Händlerzufriedenheit ist im Keller. »kfz-betrieb« hat mit dem Manager gesprochen.
In Ihrer Abschlussarbeit an der Hochschule haben Sie über die Effektivität von Fahr-Events für Endkunden geschrieben. Glauben Sie, dass es in naher Zukunft einen wirklich größeren Kundenanteil geben wird, der komplett digital kauft und davor keinerlei physischen Kontakt mehr zum Produkt oder zum Verkäufer braucht?
Patrick Dinger: Vor 40 Jahren haben die Kunden Autos einfach im Autohaus gekauft und bar bezahlt. Heute gibt es verschiedenste Finanzierungsformen: Es gibt Leasing, Sharing, Auto-Abos – und es gibt immer noch den klassischen Kauf. Ich bin davon überzeugt, dass es auch künftig immer einen Anlaufpunkt, in welcher Form auch immer, für die Kunden geben wird, wo sie das Auto erleben, es fühlen und sich beraten lassen können. Gleichzeitig entwickelt sich der digitale Vertrieb weiter. Eine konkrete Prognose, wann ein relevanter Kundenanteil nur noch online kaufen wird, kann heute niemand geben. Entscheidend ist aber, dass wir gemeinsam mit dem Handel dafür bereit sind, sobald es passiert.
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